Leider wollten nur sieben Würenlinger Landfrauen die Kaffeerösterei Ferrari in Dietikon besichtigen. Trotzt der kleinen Schar wurden wir freudig von Frau Ferrari empfangen. Damit wir uns etwas freier bewegen konnten, durften wir unsere Jacken und Mäntel im Chefbüro deponieren. Mit viel ah und oh’s schauten wir uns dort um. Wir waren in einem anderen Zeitalter gelandet, um uns herum befanden sich alte mechanische Schreibmaschinen, ein Telefon mit Wählscheibe sowie alte handschriftliche Rechnungsbücher. Es war eine Pracht.

Danach begaben wir uns in die Rösterei, wo wir von Herrn Schärer, dem Neffen der Familie Ferrari, begrüsst wurden. Er stellte uns die alte Röstmaschine vor, die seit dem Jahre 1895 im Einsatz ist. Mit viel Fachwissen erklärte er uns den Weg von der Kaffeepflanze über die Ernte der Kaffeekirschen, die Gewinnung der Bohnen bis zur Rösterei.  Die Röstmaschine war schon mit Kohle eingefeuert und heiss genug, und so wurden vor unseren Augen die grünen Kaffeekerne in die Trommel gefüllt. Dann begann der Röstvorgang. Immer wieder wurden die Bohnen kontrolliert und man konnte gut nachverfolgen, wie die Bohnen langsam braun wurden. Als nach ca. einer Viertelstunde die richtige Röstung erreicht wurde, wurde die Klappe geöffnet und die Bohnen in das Abkühlgitter entlassen. Welch ein Duft!!

 Anschliessend erklärte uns der Patron Herr Ferrari noch wie er die Spanisch Nüssli röstet. Man spürte richtig, welche Freude ihm das immer noch macht.

Nach einer Kaffeedegustation konnten wir dann noch das hübsche Lädeli stürmen. Die einzelnen Frauen waren sicher nicht das letzte Mal dort. Nebst Kaffee und Nüssli gab es auch spezielle Süssigkeiten, Konfitüren und sonstige feine Sachen.

Wir möchten uns bei der Familie Ferrari herzlich für die schöne Führung und die Bewirtung bedanken. Es war ein toller Nachmittag.