Mit einem Gottesdienst in der festlich geschmückten Halle der Automobile Weiss wurde die Feier zum 40. Geburtstag der Jungradler Sulz eröffnet. Bischofsvikar Christoph Sterkmann hielt die Messe. In Anspielung auf die Präventionskampagne „Cool & Cle-an“, an der sich die die jungen Sulzer Radler beteiligen, meinte er, dass auch bei ehr-geizigen Zielen immer die Fairness und die Coolness im Auge behalten werden müsse. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Sterkmann die zahlreichen Blumensträusse. Mit der Segnung der Velos fand der kirchliche Teil seinen Abschluss.

Die Jungradler aus Sulz und Gansingen sowie zahlreiche auswärtige Buben und Mädchen massen sich danach in einem Wettkampf. Als Auftakt dazu hatten alle einen Ge-schicklichkeitsparcours zu bewältigen, der recht hohe Anforderungen an die Fahrkünste und die Beweglichkeit der jungen Sportlerinnen und Sportler stellte. Im anschliessenden Einzelzeitfahren von Laufenburg nach Sulz herrschte dann so richtige Wettkampfstimmung.

Erfolgreiche Radsportschule

Den offiziellen Festakt gestalteten Oskar Schraner, Präsident des Radfahrervereins Sulz, und Roger Weiss, OK-Präsident, gemeinsam. Zunächst hielten sie Rückschau auf die 40 vergangenen Jahre der Jungradler. Sie zeigten die Entwicklung auf von den ersten Ausfahrten mit den Buben und Mädchen auf oftmals reparaturbedürftigen Drahteseln bis hin zu den Rennaktivitäten mit modernstem Material. Es gab auch einige interessante Zahlen aus der Vereinsstatistik: 203 Buben und Mädchen waren in den 40 Jahren aktiv bei den Jungradlern, 26 Drei-Tagestouren wurden absolviert und an 29 Schülermeisterschaften nahm man teil. Mehrere Male wurden die Sulzer ausgezeichnet als die beste Radsportschule der Schweiz, so erfolgte diese Ernennung soeben wieder für die aktuelle Saison. Die Grüsse und Gratulationen der Gemeinde überbrachte Stadtrat Christian Rüede, selber ein ehemaliger Sulzer Jungradler. Der Stadtrat habe immer wieder mit Freude Kenntnis genommen von den Erfolgen der Jungradler. Hier werde hervorragende Ar-beit im Dienste der Jugendförderung geleistet, betonte Rüede, und überbrachte für jedes Jahrzehnt eine grosse Dose „Powerbar“ sowie einen grossen Sack voller „Haribo-Gummibärchen“. Den Dank für die Nachwuchsförderung sprach Vizepräsident Peter Galli im Auftrag des SRB Fricktal aus. Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Jugendorganisation über vier Jahrzehnte hinweg derart erfolgreich geführt werden könne. Dies sei nur möglich dank dem grossen Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer.