Gränichen

Die Jagd findet in der Natur statt

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Jagdleiter Andy Ramseier beim Verdanken.

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Jagdleiter Andy Ramseier beim Verdanken.

Mit dieser Aussage begrüsste Jagdleiter, Andy Ramseier, die geladenen Gäste zum gemeinsamen Jagdtag mit dem Jagdverein Gränichen-Süd. Er eröffnete die Jagd, wie gesetzlich vorgeschrieben, auf Reh, Fuchs und Dachs. Ausgenommen der Feldhase,

dieser wird im Aargau jagdlich geschont.

Vier Gemeinderäte, darunter der Gemeindeammann Rolf Arber und die zukünftige Gemeindeschreiberin, begleiteten uns am 23. November durch den Tag. Trotz Nieselregen und Nebel versuchten sich die Behördenmitglieder als Treiber (langsam durch den Wald laufende Helfer) oder sammelten ihre Erfahrungen während der Jagd am Stand eines Jägers. Gemeindeammann Rolf Arber, zusammen mit Gemeinderat Hanspeter Lüem, beides erfahrene Jäger, trugen ihre Flinten und halfen mit, den vom Kanton vorgegebenen Abschuss zu erfüllen.

Der Zwischenaser (Zwischenverpflegung) am Aserfeuer wärmte uns auf und die Hoffnung stärkte sich wieder, nach zwei erfolglosen Trieben (bejagte Zonen) doch noch Strecke zu machen (Wildtiere zu erlegen).

Beim letzten Trieb am Nachmittag hatte unser Gast, Hanspeter Lüem, gleich zweimal Weidmannsheil (ein Wildtier erlegt). Das weidmännisch (treffsicher) erlegte Wild wurde geehrt und von den Jagdhornbläsern verblasen, bevor uns ein Apéro mit anschliessendem Aser (Hauptmahlzeit), gespendet vom Jagdverein Gränichen-Süd, wieder erwärmte.

Ein Jagdtag mit all seinen Vorbereitungen, der Disziplin der Jäger und dem unermüdlichen Kampf unserer Treiber durch Gestrüpp, Dornen und Kleinwuchs, endete mit einer Strecke von zwei Rehen. Der Abend füllte sich mit anregenden Diskussionen, Erlebnissen und humorvollen Anekdoten. Ein gut organisierter, unfallfreier und schöner Jagdtag bleibt als Erinnerung. 

Heidi Ammann

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