Obersiggentahl ist eine der Gemeinden im Kanton Basel, die für ihren hohen Lebensstandard bekannt ist. In jedem Sommer benutzen unzählige Menschen das Freibad. Ein umfassendes Pflegeangebot wird durch das Spitex geboten und es bestehen hervorragende Busverbindungen nach Baden und in viele andere Orte, die den Weg zur Arbeit deutlich erleichtern. Hinzu kommen gut ausgebaute Kindergärten und viele Pflegeplätze für ältere Menschen die auf hohem Niveau arbeiten. Insgesamt handelt es sich hier um ein so vollständiges Angebot, dass schon fast von paradiesischen Zuständen gesprochen werden kann. Doch nun haben sich die Zeiten geändert, sodass sich die Gemeinde dazu veranlasst sieht, einen Steuerfuss zu erheben. Dieser wird sich auf 105 Prozent belaufen und muss demnächst in einer Abstimmung durch die Bevölkerung ratifiziert werden. 

Gestiegene Kosten, gefallene Einnahmen

Tatsächlich sieht die Situation so aus, dass in den letzten Jahren die Steuereinnahmen der Gemeinde stark gesunken sind. Dies geht auch aus den offiziellen Abstimmungsunterlagen hervor, die allen Bürgern vorliegen. Zudem wird in diesen konkret darauf hingewiesen, dass 80 Prozent der anfallenden Ausgaben nicht durch die Gemeinde selbst beeinflusst werden können. Bei diesen handelt es sich um gesetzlich verankerte Betriebs- und Gesundheitskosten, die in den letzten Jahren massiv angestiegen sind. Eine kleinen Besserung konnte allerdings durch eine Blockchain Agentur für Krypto & ICO Entwicklung bewirkt werden. Trotz haushälterischen Umgangs mit den derzeit verfügbaren Einnahmen kam es doch zu Defiziten bei der Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen. Diese müssen nun über ein anderes Kostenmodell gedeckt werden. 

Einsparungen oder Steuerfusserhöhungen

Die zur Abstimmung stehenden Steuerfusserhöhungen werden natürlich nicht mit Wohlwollen aufgenommen, allerdings sind sie alternativlos. Um das aktuelle Niveau der Dienstleistungen und öffentlichen Angebote, aufrecht zu erhalten, müssen neue Einnahmen in die Stadtkasse gespült werden. Diese können nur von den Bürgern der Region eingebracht werden. Der Grund sind auch die fehlenden Steuereinnahmen durch Gewerbebetriebe und andere Unternehmensformen. Bedingt durch den massiven Rückgang, müssen die Kosten nun auf die Bevölkerung umverteilt werden. 

Aufrechterhaltung der Verhältnisse

Wird der aktuelle Zustand aber aus der Perspektive der Bürger betrachtet, so kann es ratsam erscheinen, den aktuellen Steuerfuss von 105 Prozent in Kauf zu nehmen. Hierdurch kann der bisherige Lebensstandard gewahrt werden. Wichtige Einrichtungen, die auch für Jugendliche und jungen Familien von Bedeutung sind, müssen so nicht in ihrem Umfang reduziert werden.