Die Fitnessriege des Stadtturnvereins Brugg ist während dem ganzen Jahr für die Fitness seiner Mitglieder besorgt und erwartet daher die Mitglieder zu den wöchentlichen Turnstunden. Gelegentlich werden auch in grösseren oder kleineren Gruppen Wanderungen durchgeführt. Als Ziel für die Route über Sennhütten und Schinberg oder als Ausgangspunkt für den Flösserweg und den Uferweg rheinabwärts kam immer wieder einmal Laufenburg vor. Nun war es aber höchste Zeit, Laufenburg als Städtchen kennen zu lernen.

Die reiselustigen Fitnessler mit ihren Partnerinnen stiegen in den gelben Bus und nahmen die Strecke über den Bürersteig und dem Rhein entlang nach Laufenburg unter die Räder.

In Laufenburg machte eine Kaffeepause die Teilnehmer munter, so dass sie dann den Erläuterungen von Stadtführer Benno Erhard mit Interesse folgten, mit ihm auf den Schlossberg mit der Burgruine stiegen, die Ruine des alten Turmes bewunderten die Aussicht genossen und dabei einen ersten Eindruck vom Schweizer wie auch vom Deutschen Laufenburg erhielten. Der Abstieg führte zur katholischen Pfarrkirche St. Johann, die auch von innen bestaunt und erläutert wurde.

Auf dem Rundgang durch die Altstadt ist besonders der Gerichtssaal zu erwähnen, der im Marie Theresia Stil gestaltet und natürlich auch mit dem Bild Maria Theresia geschmückt ist und somit den Einstieg in historische Erläuterungen bot.

Der Spaziergang über nun die verkehrsfreie Brücke beim alten Zoll führte zum Deutschen Laufenburg und die alte Strasse hinauf zum Rebstock. Auf der Terrasse, mit toller Aussicht auf den Rhein und die Schweizer Seite, waren die Tische reserviert. Auch die Feinschmecker bestätigten, dass der Rebstock seinen guten kulinarischen Ruf nicht umsonst habe. Der ganze, kurze aber kräftige Regenguss wurde vom Sonnenschirm abgefangen und trübte das Vergnügen überhaupt nicht.

Eine steile Treppe führte an das Rheinufer, wo Kapitän Jürgen Schroff mit seinem „Roten Löwen von Laufenburg“ bereits wartete. Das ist ein Fahrgastschiff mit 75 Plätzen in einer angenehmen Kabine und einem 200 PS Diesel-Motor. Der Kapitän verstand es sehr gut die wechselnde Landschaft zu erklären. Das machte die gemütliche Fahrt, die unter der alte Brücke durch zum Kraftwerk Laufenburg hinab führte und dann nach der Wende den Rhein hinauf unter der neuen Brücke durch bis nach Schwaderloch und von dort wieder zurück an den Ausgangspunkt. Kuchen und Kaffee sorgten für das leibliche Wohl. Einige besonders Interessierte machten dem Kapitän auch einen Besuch im Steuerhaus und vernahmen dann von ihm Seegarngeschichten, auch solche aus der unteren Schublade.

Nach beendeter Fahrt ging der Spaziergang dem Rhein entlang und durch die Stadt zum Bahnhof und von dort mit Bus und Bahn zurück nach Brugg. Müde aber sehr zufrieden dankten die Teilnehmer dem Reiseorganisator Hanspeter Greiner für den erlebnisreichen Tag mit Bus-, Schiff und Bahnfahrt, für die historische und kulturellen Einblicke, sowie die kulinarischen und geselligen Erlebnisse.

Fitnessriege Brugg