Dottikon

Die Erbschaftsteuer ist fair und sozial

megaphoneLeserbeitrag aus DottikonDottikon
Treue Mitglieder: 40 Jahre bei der Unia

Treue Mitglieder: 40 Jahre bei der Unia

Die Aktionsgruppe Lenzburg - Freiamt der Gewerkschaft Unia ist besorgt darüber, dass der starke Franken die Spekulanten reich macht und die Arbeitnehmenden reich an Überstunden. Regionalsekretär Kurt Emmenegger fordert die Arbeitnehmenden auf bei der Gewerkschaft aktiv zu sein um die negativen Folgen der Masseinwanderungsinitiative zu bekämpfen. Die Unia wirbt für die Erbschaftssteuer-Reform, weil sie fair und sozial ist und alle Normalverdienenden entlastet.

Die Jahresversammlung Lenzburg - Freiamt vom 24. April in Dottikon stand im Zeichen der Erbschaftsteuer-Reform und der zunehmenden Arbeitslast für die Arbeitnehmenden.„Es darf nicht sein, dass der starke Franken die Spekulanten reich macht und die Arbeitnehmenden reich an Überstunden“, forderte Gewerkschaftssekretärin und Grossrätin Irène Kälin. Die gleichen Sorgen formulierte auch Regionalsekretär Kurt Emmenegger. 2014 sei kein gutes Jahr für den Arbeitnehmer-Schutz gewesen. Wahrscheinlich hätten auch Anwesende im Saal für die Masseneinwanderungs-Initiative gestimmt in der Hoffnung, dass diese den Arbeitnehmenden helfe. Das Gegenteil sei aber der Fall: „ Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative stellt die Errungenschaften der Gewerkschaften bei der Kontrolle der Arbeitsbedingungen in Frage.“ Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sei es nach wie vor wichtig, dass mehr Arbeitnehmende bei der Gewerkschaft mitmachten.

Irène Kälin, Unia-Sekretärin und Nationalratskandidatin der Grünen, appellierte an die Versammelten Ja zur Erbschaftssteuer-Reform zu sagen. Sie entlaste die normalen Einkommen und stärkt die AHV. Weiter führte sie aus, dass die Angstmacherei vor einem Verlust an Arbeitsplätzen der Gegner der Initiative unbegründet sei, da mit den vorgesehenen Freibeträgen KMUs und Familienbetriebe nicht betroffen seien. „Die Erbschaftssteuer-Reform ist der richtige Weg um eine kleine Korrektur bei der ungesunden Vermögensverteilung vorzunehmen.“

Der Tradition entsprechend wurden die langjährigen Mitglieder geehrt und beschenkt. Und der Präsident, Thomas Seiler, wurde für seine langjährige Arbeit herzlich verdankt.

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