Im Auftrag des Bundes lagern im ZWILAG in Würenlingen die angefallenen radioaktiven Abfälle der Schweiz. Sie werden getrennt von menschlichen Lebensräumen aufbewahrt. Neuerdings laufen Diskussionen zur Endlagerung der Abfälle. Die CVP will sich auf Grund von Informationen eine Meinung dazu bilden.
Die Fachreferate an der Jahresversammlung der CVP des Bezirks Laufenburg zur Endlagerung radioaktiver Abfälle regten zum Überlegen an, liessen aber auch Fragen offen. So diente der Besuch im Zwischenlager für radioaktive Abfälle (ZWILAG) dazu, sich ein vollständigeres Bild zu machen über die Umsetzung der Sicherheitsvorschriften, die laufenden Entwicklungen und konkreten Erfahrungen. Fachfrauen standen souverän für sämtliche Fragen, aber auch kritischen Äusserungen, geduldig zur Verfügung.
Grundsätzlich müssen die landeseigenen Abfälle auch im eigenen Land gelagert werden. Dabei soll das Sicherheitsrisiko möglichst minimiert werden. Das bedeutet, dass das Anliefern, Aufbereiten und Lagern heute so sicher wie möglich geschehen muss. Das Gebiet um das ZWILAG ist darum intensiv überwacht bezüglich der Strahlenbelastung in der Umgebung, in der Luft und in der Nahrungsmittelkette. Die Anwesenden waren sich zudem mehrheitlich einig, dass man die Abfälle zu einem späteren Zeitpunkt, wenn neue und vielleicht hervorragende Erkenntnisse der Forschung zur Verfügung stehen, zur Wiederaufbereitung oder Nachaufbereitung muss zurückholen können.
In dieser Thematik stehen für die Schweiz keine einfachen Entscheidungen an. Die CVP will diese jedoch auf der Basis von seriösen Informationen fällen und sich nicht vom emotionalen Parteiengeplänkel beeinflussen lassen. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt ist zu kostbar. Dieser Besuch bereicherte ausgezeichnet die fachlichen und ethischen Diskussionen beim anschliessenden Apéro. (ali)