Möhlin

Desperate Houseman Bänz Friedli in Möhlin

megaphoneLeserbeitrag aus MöhlinMöhlin

Er weiss, was Frauen wollen!!

„Am liebsten würde ich mich Hausfrau nennen. Hausfrau ist eine anständige Berufsbezeichnung. Hausmann hingegen klingt mir zu sehr nach roter Brille und „Isch guet hei mi drüber gredt."

So begann Bänz Friedli seine satirische Lesung, die auf Einladung der Gemeindebibliothek Möhlin, im Saal des Gemeindehauses stattfand.

Die gegen siebzig Zuhörer- und Zuhörerinnen, ob Hausmänner oder Hausfrauen lauschten begeistert seinen Ausführungen. Manche Lachträne wurde abgewischt, als der Desperate Houseman der Schweiz die kleinen und grösseren Dramen in seinem Familienhaushalt schilderte. Ob die plötzlich rätoromanisch sprechende Waschmachine, das Problem von Barbieschuhen und Lego beim Saugen, oder seine Sucht, alle glänzenden Oberflächen andauernd zu polieren - diese Probleme kennt jeder.

Bänz Friedli witzelt über Kindernamen wie Marilyn Blocher und Prise und Blessing Nötzli und verglich Gespräche der Berner und Zürcher Jugend. Als Wahlzürcher beherrscht der Autor beide Dialekte - sogar den Jugoslang. Doch nicht nur der Familienalltag beschäftigt den meistgelesenen Kolumnisten der Schweiz. Auszüge aus seinen Pendlerregeln zeigten, dass auch das Zugfahren für Bänz Friedli viele amüsante Erlebnisse bietet, die er, wie er erklärt, nur aufschreiben muss.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren begeistert und nach mehreren Zugaben konnte man vom Hausmann der Nation auch noch beim feinen Apéro in der Gemeindebibliothek Möhlin und beim Signieren seiner Bücher persönlich Putztipps erhalten. (afi)

Meistgesehen

Artboard 1