Das seit Jahren zur Tradition gewordene Krippenspiel der Reformierten Kirche Beinwil am See war an diesem Heiligabend eine besondere Aufführung. Das Krippenspiel fand an vier verschiedenen Stationen statt.

Geschrieben und inszeniert wurde das Spiel von Andrea Suter. Die Schauspielenden waren vom Kindergarten bis zur fünften Klasse eingeladen worden an diesem Krippenspiel mitzumachen. Mit nur vier Proben war es an Heiligabend soweit und das Spiel konnte beginnen. Erste Station war die grosse Treppe beim Haupteingang der Kirche. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer, die zu dieser Premiere gekommen waren, war enorm.

Nach dem Lied «Uf em Wäg nach Bethlehem» begaben sich die Kinder und die Zuschauerinnen und Zuschauer hinter die Kirche zum Pavillon. Mit grossem Elan wurde hier die Geschichte weitergespielt.

Wusste ein Schauspieler nicht weiter, standen diesem viele Souffleure bei und er hatte den Text wieder.

«Uf em Fäld i der Nacht» - und die Zuschauer sahen neben dem Pavillon ein wärmendes Feuer. Hirten und Schafe lagerten dort. Maria und Josef wurden eingeladen die Nacht im Stahle zu verbringen. In dieser stillen Nacht erschienen die Engel; «Vom Himmel hoch da komm ich her» verkündeten diese.

Mit dem Lied «Das esch de Stärn vo Betlehem» wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer gebeten in die Kirche einzutreten. Die Kirche konnte die grosse Personenzahl kaum fassen. Leider hat alles einmal ein Ende, auch das diesjährige Krippenspiel. Mit Kathrin Stöckli, Querflöte und der Organistin Elisabeth Müller sangen alle das Lied «Stille Nacht». Ein grosses Dankeschön sprach Maria Doka, Pfarrerin, den Helfern rund um dieses Krippenspiel aus. Was wäre ein solches Spiel ohne Beleuchtung und Ton? Hans Paul Müller setzte die Schauspielenden ins richtige Licht. Marianne Ulmann hatte Andrea Suter bei der Einstudierung des Krippenspieles unterstützt. Ruth Suter, Sigristin, und ihrem Stellvertreter Heinz Hochstrasser gebührte ebenso ein Dank von Maria Doka. Sie richteten die Kirche nachher wieder für den Weihnachtsgottesdienst her.

Mit dem Lied, «O du Fröhliche» wurden alle Anwesenden auf Weihnachten eingestimmt und dann in den Heiligabend zu ihren Liebsten entlassen.