Wallbach

Der Pontonierfahrverein Wallbach auf dem Pizol

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15 Vereinsmitglieder beim Skifahren

Elf Männer und vier Frauen trafen sich früh morgens beim Depot und machten sich in einem Kleinbus auf den Weg Richtung Osten. Zum zweiten Mal in Folge sollte das Schneeabenteuer nämlich im Skigebiet oberhalb von Bad Ragaz stattfinden. Nach einer kurzen Überprüfung, ob auch wirklich alle, die sich angemeldet hatten anwesend waren und niemand vergessen ging, brach die Gruppe auf. Während einige noch diskutierten ob die Gewichtsverteilung im Bus optimal gelungen sei, holten andere den Schlaf der letzten Nacht nach oder vielleicht in weiser Voraussicht auch denjenigen der kommenden schon vor. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es ohne Schwierigkeiten bis zur Talstation in Bad Ragaz. Von der Bergstation der Gondelbahn mussten noch knapp 30 Meter zu Fuss zurückgelegt werden und schon waren sie in ihre Unterkunft. Die beiden bezugsbereiten Massenlager waren schnell belegt und nach einem kurzen Trunk in der Hausbeiz ging es ein erstes Mal auf die Piste. Nur, wo war denn die Piste überhaupt? Vor lauter Nebel sah man kaum zehn Meter weit. Aber guten Mutes und voll motiviert ging es auf den Pizol, den Gipfel des Skigebietes von wo aus man entweder Richtung Bad Ragaz oder Wangs den Berg runtersausen kann. Da es auf der Wangser Seite mehr Liftanlagen in den Nebelfreien Höhen gab, blieben die Fricktaler geschlossen auf dieser Seite. Weiter Runter als bis zur Gaffia-Station machte das Fahren aber keinen Sinn, denn ab da war der Nebel auch diesseits des Gipfels zu dicht. Im Gegensatz zur Heimat hatte es um den Pizol herum kaum Neuschnee gegeben. Die Taldörfer Wangs und Bad Ragaz waren gar ziemlich Schneefrei. Nach mehreren Fahrten, einem gediegenen jedoch nicht allseits gut gelungenen Mittagessen in der Pizolhütte und einigen Haus-Kaffees machten sich die ersten zurück auf den Heimweg. Das hiess zuerst einmal wieder ganz rauf auf den Gipfel, dann mit dem Bügellifte zum Verbindungslift und von da ging es theoretisch direkt zu ihrer Unterkunft. Theoretisch deshalb weil nicht sicher gesagt werden kann, ob ohne die hervorragenden Pistenkenntnisse von Sevi und Co. alle den Weg zur Hütte ohne Umweg gefunden hätten. Vor und nach dem Abendessen wurde dann fleissig gejasst.
Am Sonntagmorgen sah das Wetter leider nicht viel besser aus. Nach dem Frühstück machte sich eine Vorhut auf zum Gipfel um zu sehen, ob das Wetter oben wieder besser war. Und tatsächlich, in kleineren Gruppen fuhren die Wallbacher nun also auch am Sonntag der Sonne nach und hatten dabei mehr oder weniger Ausdauer. Wegen des schlechten Wetters ging es etwas früher als geplant wieder auf den Heimweg. An dieser Stelle herzlichen Dank an Dominique für das Organisieren eines, wie immer, lustigen Skiweekends. (es)

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