Rheinfelden

Der Männerchor Rheinfelden unterwegs in Gibraltar – Nord

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Sonja erklärt uns das Denkmal der Grossherzogin Charlotte

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Sonja erklärt uns das Denkmal der Grossherzogin Charlotte

Gibraltar Nord? Wie uns die Stadtführerin verriet, nannte man so die schwer befestigte Stadt Luxemburg im 18.Jahrhundert. Aber nun schön der Reihe nach: Alle zwei Jahre steigt unsere Männerchorreise, einer der Höhepunkte im Vereinsleben. Diesmal führte uns Peter Obrist – ihm sei herzlich für die vortreffliche Organisation gedankt - ins Grossherzogtum Luxemburg mit seiner  bewegten Geschichte. Am Freitag, 24.August, fuhren mit dem Car über Frankreich nach Luxemburg. Das üppige Abendessen, „Choucroute garnie“, eine lokale Version unserer Berner Platte, nahmen wir in der gemütlichen Goethe Stuff ein. Anschliessend erkundigten wir auf eigene Faust die Altstadt, die wir dann am Samstag unter der kundigen Leitung von Sonja besichtigen. Die grossherzoglichen Gebäude, die wunderschöne Kathedrale, wo wir bei bester Akustik unser Elfigerlied nach einer Melodie von Beethoven vierstimmig sangen. Natürlich auch den Bockfelsen, das sagenumwobene Festungswerk, das seit 963 immer weiter ausgebaut wurde und nun wie ein Emmentalerkäse durchlöchert ist. Das Mittagessen nahmen wir dann in einem gemütlichen Lokal im malerischen Moseltal ein, wo wir auch die ersten Tropfen der hervorragenden lokalen Weine kosteten. Dort entstand ein kleiner Fanclub, der unsere gesanglichen Vorträge begeistert verfolgte. Leider mussten wir uns bald wieder von diesem verabschieden und kehrten nach „Gibraltar Nord“ zurück. Das Abendessen im Tiirmschen war wieder ein kulinarischer Höhepunkt. Auch hier brachten wir viel Stimmung mit unseren Liedern.

Noch etwas müde von den letzten zwei Tagen nahmen wir die Rückreise via Mosel und Pfälzer Wald in Angriff. Nachdem es Petrus bis anhin mit dem Wetter gut gemeint hatte, öffnete er am Sonntag seine Schleusen. Sein Gastspiel war aber nur kurz und schon bald drückte wieder die Sonne durch. Im Pfälzer Hof in Edenkoben an der Weinstrasse wurden wir wiederum mit einem hervorragenden Mahl verwöhnt. Die Gesangseinlagen rissen manchen Gast von den Hockern; ihre Begeisterung wurde durch lauten Beifall dokumentiert. Hansruedi, unser Chauffeur, fuhr uns dann zum Abschlusstrunk in eine Beiz in Bad Bellingen. Unser Durst wurde recht strapaziert, bis wir auf Nebenwegen und dann mitten durch einen Campingplatz endlich die „Tränke“ erreichten. Laut GPS war dies der kürzeste, aber nicht der schnellste Weg dahin. Gestärkt und voller neuer Eindrücke über das schöne Luxemburg endete unsere tolle Reise. (CV)

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