Zwei echte Goldwasch-Profis erklären uns, wie überhaupt das Gold in die grosse Fontanne kommt. Mit der Pfanne wagen wir die ersten Wasch-Versuche und merken, dass es gar nicht so einfach ist, die winzigen Goldplättchen zu entdecken. Dank ihres hohen spezifischen Gewichtes bleiben sie bei korrekter Bedienung der Pfanne unter den letzten Stein- und Sandkörnchen „kleben". Bald strahlen die ersten Kinder, als sie mit der Pipette die kleinen Goldglimmer einsaugen und im kleinen Gläschen verschwinden lassen. Im Nu sind zwei Stunden vergangen und das Mittagessen ist fällig. Im trockenen Partyraum können wir die mitgebrachten Würste auf den Grill legen und einige Kinder müssen bereits die zweite Kleidergarnitur anziehen. Am Nachmittag arbeiten wir mit der „Rinne". Diese Aluminium-Konstruktion, die einen Rippen-Gummi, einen Rasenteppich, ein Grobsieb und drei kleine Schwellen enthält, wird in den Bach gelegt und gesichert. Jetzt wird Flusssand und Flusskies hineingeschaufelt. Die Strömung wäscht die Rinne ständig aus, sodass nur feine Ware hängen bleibt. Dann fordern uns die beiden Leiter auf, die Rinnen vorsichtig aus dem Flussbett zu nehmen. Sie zeigen uns, wie die Rinnen auseinandergeschraubt werden, um alles Feinmaterial aus dem Teppich und dem Rippen-Gummi fein säuberlich in zwei Pfannen hineinzuwaschen. Dann kommt der spannendste Teil. Wie am Morgen schon bestens geübt, wird jetzt bei allen Gruppen das Gold in den Pfannen gesucht. Und siehe da, das Resultat gibt Anlass zur Hoffnung! Viele winzige Goldplättchen können heraus gewaschen und in den kleinen Gläschen verstaut werden. Der vom NATURSCHUTZVEREIN FRICK organisierte Anlass darf als voller Erfolg gewertet werden. Infos und Bilder zum Jugendclub Pirol: www.nv-frick.ch. (ahä)