Schlussfeier Fachleute Hauswirtschaft und Bäuerinnen am 7. Juli 2015

Zwei Jahre berufsbegleitende, manchmal auch schweisstreibende Ausbildung sind mehr als Grund genug, gemeinsam zu feiern. So trafen am bisher heissesten Sommerabend dieses Jahres 150 Gäste zum festlichen Anlass am LZ Liebegg ein.  

Mit 15 Fachfrauen Hauswirtschaft EFZ, 27 Absolventinnen des FK Bäuerin und den drei frisch diplomierten Bäuerinnen mit Fachausweis war die Liebegg an diesem Abend fast vollständig in Frauenhand. Die Konzentration von hauswirtschaftlicher Kompetenz im voll besetzten Mehrzweckraum wird wohl nur schwer zu übertreffen sein. 

Das Zeitalter der Bauernfamilien und der Hauswirtschaft

Direktor Hansruedi Häfliger wagte mit der Begrüssung einen Blick in eine rosige Zukunft für Bäuerinnen und Fachleute Hauswirtschaft: „Nach Aussagen von verschiedenen Trendforscherinnen brechen wir auf ins Zeitalter der Hauswirtschaft und der Bauernfamilien.“ Dass wir auch in Zukunft hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Familienarbeit nicht an Social Media oder YouTube- Filmchen delegieren können, zeigte Sandra Schmid (Schulkommission Liebegg) in ihrer Grussbotschaft auf. 

Nach der Leistung das fröhliche Feiern

„Die Leistung ist interessanterweise ein weibliches Wort. Das passt sehr gut zu den leistungsfähigen und leistungsbereiten Absolventinnen der Nachholbildung zur Fachfrau Hauswirtschaft“ betonte Marlis Hodel als Lehrgangsverantwortliche.

Diese Aussage trifft auch auf die Absolventinnen des Fachkurses Bäuerin und die Bäuerinnen mit Fachausweis zu. Lisa Vogt verglich die Ausbildung mit einer Bike-Tour. Man freut sich zwar auf die Tour aber es braucht auch Durchhaltewillen und Ausdauer, um das Ziel zu erreichen. Womit der Kreislauf zur Leistung wieder geschlossen wäre.

Für eine ausgelassene Stimmung an der Feier sorgten die „krause Glucken“ mit ihren temperamentvollen, musikalischen Beiträgen. Oder an welcher Schlussfeier haben Sie schon eine spontane Polonaise gesehen?! Aber auch die Absolventinnen selber wussten mit ihrem Rückblick auf die Ausbildungen bestens zu unterhalten. 

Grüsse aus Bundesbern

Frau Nationalrätin Corina Eichenberger zeigte sich sichtlich beeindruckt von den Leistungen während der berufsbegleitenden Ausbildung. Ihre Ermutigung, das gewonnene Wissen und Selbstvertrauen, aber auch die persönliche Erfahrung einzusetzen und als kompetente Fachkraft Verantwortung zu übernehmen begleitet die Absolventinnen hoffentlich auf dem weiteren Weg. 

Netzwerk leben – Netzwerk pflegen

Begleitet von guten Wünschen für die Zukunft durch die Präsidien von Hauswirtschaft Aargau, des Aargauischen und Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes konnten die Absolventinnen den Abend rundum geniessen. Beim feinen Dessert und einem Schlummerbecher liessen die Gäste den Abend ausklingen. Geselliges Zusammensein und das Netzwerk pflegen gehört eben auch beim Schlusspunkt einer Ausbildung unbedingt dazu!