Freienwil

Der Freienwiler König ist verzweifelt: Wer ersetzt Helene Fischer?!

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Fröhlich, bunt und witzig: So verabschiedete sich die Schule Freienwil in die Weihnachtsferien.

Den roten Faden durch die diesjährige Weihnachtsfeier bildete ein witziges Theaterstück der 5. und 6. Klasse, geschrieben von Lehrer François Ruedin. Die Berater des Königs stecken mitten in den Vorbereitungen für das grosse Weihnachtsfest zu Ehren des neuen Königs. Edle Dekostoffe («von Zalando»), erlesene Speisen («Le Shop»), aber auch regionale Produkte («aus dem Dorfschöpfli») sind bestellt, die Übernachtungen für die Gäste gebucht. Alles scheint nach Plan zu laufen – bis die Absage von «Haupt-Act» Helene Fischer eintrifft! «Man munkelt, sie hätte ein besseres Angebot bekommen» - «Dann verdoppelt ihre Gage!» - «Haben wir bereits, sie kommt nicht!» Was nun? Da die drei Könige bereits losgezogen sind, um dem neuen König die Willkommensgeschenke zu überbringen, und die drei Berater ebenfalls unpässlich sind, werden kurzerhand drei Nomaden engagiert, die vor der Stadt campen, um den Ersatz für die Schlagerqueen zu suchen.  

Unterwegs trifft das Trio auf den Kindergarten, der mit einem Glöckchen-Spiel für den Jö-Faktor an diesem Abend sorgt. «Wow, wir haben es, das ist es! Der König wird zufrieden sein», schwärmt ein Nomade. Doch die anderen zwei wollen noch weitersuchen. Auf ihrer Suche treffen sie die verschiedenen Klassen der Schule Freienwil an. Sportlich ist der Auftritt der Drittklässlerinnen und Drittklässler: Sie jonglieren mit Tüchern, springen im Ski-Outfit über Mini-Trampolins und Böckli, spielen Mundharmonika und führen einen Tanz auf. Obwohl der Applaus gross ist, ziehen die Nomaden nochmal weiter und trifft auf die Ältesten der 5./6. Klasse, die ein selbstgeschriebenes Weihnachtsgedicht rezitieren. Die Nomaden sind begeistert, können sich aber noch nicht entscheiden. Der Schulchor (4.-6. Klasse) singt den englischen Hit «One call away». Die 1. und 2. Klasse zeigt eine Choreographie mit selbstgebastelten Tannenbäumen. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler beeindrucken mit einem Tanz im coolen Schwarz/Weiss-Outfit, und zum Abschluss spielen zwei Klavier-Duos Weihnachtslieder. 

Die Nomaden beraten sich und kehren zum verzweifelten König zurück. «Jede Darbietung war wunderbar und hätte super gepasst», teilen sie ihm mit, «deshalb haben wir uns entschieden, ALLE einzuladen – denn Weihnachten soll ein Fest für alle sein! Ein Fest voller Liebe.» Mit dieser Botschaft ist der König mehr als zufrieden: «Ihr habts gecheckt, den Sinn von Weihnachten. Ihr habt genau das gefunden, was ich gesucht habe!» 

Nach diesem Happy-end stürmen die rund 100 Kindergarten- und Schulkinder auf die Bühne, wo sie zwei Weihnachtslieder singen. Schulleiterin Irene Niederhauser schickt die muntere Schar mit den besten Wünschen für besinnliche und schöne Festtage auf den Heimweg.

Fotos: Sabrina Pugliatti 

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