Hirschthal

Der Damenturnverein Hirschthal im Val de Travers

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An der diesjährigen Vereinsreise des Damenturnvereins Hirschthal nahmen 24 Turnerinnen aller drei Abteilungen teil. Der Start der Reise war am Samstag, 19. September, um sieben Uhr morgens geplant, wir fuhren jedoch mit einer verschlafenen Viertelstunde später los. Im Val de Travers angekommen bezogen wir die idyllisch gelegene Unterkunft, wo wir uns bereits aufteilten.

Einige fuhren zum Bahnhof Noiraigue, wo sie ihre gemieteten E-Bikes in Empfang nahmen und losradelten. Ihr Ziel war der Creux du Van. Die andere Gruppe wanderte gleich von der Unterkunft her los, ihr Ziel war dasselbe. Um die Mittagszeit trafen die zwei Gruppen kurz aufeinander. Nicht alle konnten die schöne Aussicht beim Creux du Van lange geniessen, da es zu regnen begann. In einem ehemaligen Kuhstall suchten dann alle Unterschlupf und wärmten sich auf.

Nach der Mittagspause einigte sich die Velo-Gruppe darauf, die kurze Route zurück nach Noiraigue zu fahren, was dann doch nicht ganz klappte. Nach einem falschen Abbiegen fuhren sie schlussendlich doch alle die lange Route zurück.

Auch die Wanderer machten sich auf den Weg zurück zur Unterkunft. Einige fuhren mit dem Auto zurück, doch die Hartgesottenen hatten noch nicht genug und wanderten zur Unterkunft. Noch oben am Creux du Van trafen sie auf die Herren des Turnvereins Schmiedrued. Vielleicht war dies der Grund, weshalb sie danach nicht mehr auf den Wanderweg zurückfinden konnten. Erst nach einer Stunde im Wald den steilen und rutschigen Hang hinunter hatten sie wieder den festen Boden des Wanderwegs unter den Füssen. Zum Glück stimmte immerhin die Richtung, die sie eingeschlagen hatten. Es stellte sich nämlich heraus, dass sie eine Abkürzung genommen hatten, auch wenn dies nicht die angenehmste Wanderroute war.

Wanderer und Velofahrer trafen sich schliesslich am Abend in der Unterkunft wieder, wo sie dann gemeinsam ein leckeres indisches Abendessen geniessen durften. Um den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen, spielten alle noch gemeinsam Spiele, wobei viel gelacht wurde.

Der zweite Tag begann für einige gleich mit viel Aufregung. Zum einen wurde ein Geburtstagskind mit einem kleinen Frühstück am Bett geweckt. Andere wurden stattdessen am Morgen von einer Maus im Zimmer begrüsst.

Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir alle zusammen die Asphaltminen La Presta besuchen. Ein charmanter italienischer Herr führte uns durch das Labyrinth im Berg. Nach der Führung assen wir im Minenrestaurant zu Mittag. Einige genossen den berühmten in Asphalt gekochten Schinken, während andere sich mit einem Fondue verköstigten.

Nachdem die Bäuche wieder gefüllt waren, ging es zur Areuseschlucht. Fast alle Turnerinnen wanderten in etwa drei Stunden durch die schöne Schlucht. Fünf Abenteuerfreudige wagten sich jedoch in die Höhe und erklommen einen Klettersteig.

Am Abend trafen wir uns alle wieder und tranken zusammen einen letzten Kaffee, bevor wir die Heimreise dieser tollen Vereinsreise antraten.

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