Bözen

Der Blinde und der Hinkende

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Die Sonntagschulen der reformierten Kirchgemeinde Bözen führten dieses Jahr das Weihnachtsspiel auf mit dem Titel: Der Blinde und der Hinkende

(sw) Es war berührend, als die Sonntagschüler mit ihren Leiterinnen mit dem Lied „Lueg au die Stärne“ in die weihnächtlich geschmückte Kirche einzogen. Bevor das Spiel begann, begrüsste Pfarrer Peter Lüscher alle sehr herzlich. Während dem Spiel erleben der Blinde und der Hinkende die Engel bei den Hirten. Sie hören die frohe Botschaft, dass der Heiland, Gottes Sohn in Bethlehem geboren wurde, in einem Stall in einer Krippe in Windeln gewickelt. Sie staunen über das Erlebnis bei den Hirten und sprechen mit ihnen darüber. Der Blinde sagt zum Hinkenden: „Sie erzählten doch von einem Heiland, das bedeutet sicher heilen, gesund machen. Das wäre doch super, wenn wir zwei das erleben könnten, das wäre ja ein Wunder.“ Sie wollen unbedingt den Friedenskönig und Retter der Welt suchen. Doch bevor sie auf die Suche gehen, bekommen sie noch Besuch von den Sterndeutern, die ebenfalls das Königskind suchen. Was für eine besondere, aufregende Nacht erleben der Blinde und der Hinkende. Jetzt hören sie plötzlich Lieder. Es tönt wie rufen und sogleich machen sie sich auf den Weg. Plötzlich merken beide, dass sie für das besondere Kind gar keine Geschenke haben. Sie beschliessen, ihm das zu schenken, was sie gerade bei sich haben, der Blinde, sein Augentuch und der Hinkende seinen Stock. Lieber wollen sie nachher Schmerzen haben, als mit leeren Händen kommen. Bei der Krippe angekommen, staunen sie über das Königskind und legen ihre Geschenke hin. Als sie den Stall verlassen, bemerkt der Blinde, dass er wieder sehen kann und der Hinkende, dass er wieder gehen kann. Das Wunder ist geschehen, sie wurden vom Heiland geheilt.

 Text: Sabine Wülser, reformierte Kirchgemeinde Bözen

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