Unerwartet erreichte die Mitglieder des neu zusammengesetzten Regionalen Führungsorgans Lenzburg (RFO) am frühen Abend vom letzten Donnerstag ein Alarm und es galt eine erste Feuerprobe zu bestehen.

Eine länger andauernde grossräumige Stromunterversorgung in der ganzen Schweiz führte auch in der Region Lenzburg zu diversen Folgeproblemen wie beispielsweise die Einschränkung der Mobilität und der Ausfall des Handynetzes. Dieses Szenario präsentierte sich dem mittels Alarm aufgebotenen RFO im Kommandoposten Lenzburg. Seit Anfang 2014 umfasst das RFO die Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Brunegg, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Schafisheim und Staufen. Diese Übung wurde mit der Hilfe vom Zivilschutz so realitätsnah wie möglich gestaltet indem dieser Meldungen zur weiteren Entwicklung der Lage von Aussenposten live übermittelte wie es in einem Ernstfall zu erwarten wäre. Während der Übung galt es für das Team des RFO die Lage zu analysieren, Problemlösungsvorschläge zu erarbeiten und umzusetzen und die Bevölkerung zu informieren. Die anwesenden Vertreter des Schafisheimer Gemeinderates und der Feuerwehr wurden sogleich in die Krisenbewältigung mit einbezogen. „Mein Ziel war ein durchaus realistisches Szenario, das so oder ähnlich überall auftreten könnte. Es ist wichtig, dass das RFO die Abläufe und die Zusammenarbeit mit der Führungsunterstützung des Zivilschutzes für den Ernstfall übt.“ sagte Rolf Bohler, Stabschef RFO, der diese Übung geleitet hat. Für eine erfolgreiche Bewältigung eines solchen Szenarios ist es notwendig, dass sowohl die verschiedenen Ressorts wie auch die betroffenen Gemeinden vertreten sind. Das neu zusammengesetzte RFO hat diese Feuertaufe bestanden und bewiesen, dass es für den Ernstfall bestens gewappnet ist.

RFO Lenzburg