Othmarsingen

Das Logistikbataillon 52 lud Truppenangehörige und Anwohner ein

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Das 420-köpfige Logistikbataillon 52, das im dreiwöchigen WK steht, lud am Freitagabend Angehörige der Truppe und Anwohner aus der Umgebung in das Armee-Logistikcenter Othmarsingen ein und bot ihnen Einblick in Werkstätten, Ausbildung und Ausrüstung. Schon beim Empfang bekamen die Besucher einen ersten Eindruck vom strikten Sicherheitsdienst des Bataillons. Der Zutritt zum militärischen Areal, auf dem Hunderte Armee-Motorfahrzeuge abgestellt und weitere Infrastrukturausbauten in Millionenhöhe im Gang sind, wurde nur mit einem Kontroll-Badge gegen die Deponierung eines zivilen Personenausweis gewährt.

Dem Logistikbataillon 52 gehören Wehrpflichtige aus mehreren Kantonen an. Viele bringen spezifische berufliche Eignungen für den militärischen Einsatz mit, zum Beispiel als Fahrzeugmechaniker oder Lastwagenfahrer, und unterstreichen damit eine Stärke der Milizarmee. Die 52-iger sind dem Logistikcenter Othmarsingen zugeteilt. Sie hätten diese wichtige militärische Drehscheibe im Mobilmachungsfall zu sichern und sie bei der Erstellung der Kampfbereitschaft der einrückenden Truppen zu unterstützen. Das Bataillon übte dieses Szenario, indem es mobilmachungsmässig mit besonderer Alarmierung einrückte. Das habe gut geklappt, bestätigte der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Dominik Winter.

Die Truppe zeigte dem Publikum am Freitagabend, wie sie Objekte schützt, Personenkontrollen zum Teil gegen Widerstand durchgeführt, Fahrzeuge repariert, militärische Verkehrswege signalisiert, Funk- und Telefonverbindungen hergestellt sowie Transportdienste durchgeführt. Im grossen Fahrzeugpark zeigten Motorfahrer mit sichtbarem Stolz niegelnagelneue Îveco-Lastwagen, die alte Saurer-Modelle ersetzen.

Hans-Peter Widmer

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