Die Sonntagschulen der reformierten Kirchgemeinde Bözen führten dieses Jahr das Weihnachtsspiel «Daniela und die Hirtinnen» auf 

Feierlich zogen die Sonntagschüler und ihre Leiterinnen mit dem Lied „Friede uf Ärde“ in die vollbesetzte, weihnächtlich geschmückte Kirche ein.

Beim diesjährigen Weihnachtsspiel durften zum ersten Mal Mädchen mit ihrer Oberhirtin Daniela auf die Schafe aufpassen. Sie waren sichtlich stolz und hatten zur Oberhirtin volles Vertrauen, weil sie die Schafe schon oft hütete. Wie waren sie erstaunt, als die Engel ihnen die frohe Botschaft brachte. Was für ein Erlebnis, das neugeborene Kind, den Heiland und Gottes Sohn zu suchen. Die Hirtinnen machten sich mit den Schafen auf den Weg, um das besondere Kind zu finden. Doch weder beim vornehmen Palast, noch bei den Beduinen am Mondbrunnen, die gerade ein fröhliches Hochzeitsfest mit Gesang und Tanz feierten, wusste jemand von einem neugeborenen Kind. Nachdem die Hirtinnen die Gastfreundschaft der Beduinen geniessen durften, bedankten sie sich und zogen gestärkt weiter. Nach der langen Nachtwanderung kamen sie erschöpft bei einem Brunnen, in der Nähe eines Stalls an. Was für eine Freude, die Schafe hatten sie an den richtigen Ort zum Stall geführt, über dem ein besonderer Stern leuchtete. Der Stern war Wegweiser, dass auch alle anderen den Weg zum Stall, zu Gottes Sohn fanden.

Am Schluss des Spiels bedankte sich Pfarrerin Katharina Thieme mit einer langen Liste bei allen Beteiligten. Danach lud sie alle zum Tänzchen, „Gib mir die Hand“ ein. Anschliessend begaben sich alle zum gemütlichen Beisammensein ins Kirchgemeindehaus.

Bericht von:  Sabine Wülser, reformierte Kirchgemeinde Bözen