Brugg

Daniel Moser «entdeckt» Umiken

megaphoneLeserbeitrag aus BruggBrugg
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FDP-Kandidat Daniel Moser für das Amt des Brugger Stadtammanns lässt sich durch Umiken führen.

Von der Noch-Gemeindegrenze zwischen Umiken und Brugg in der Mühlehalde hinauf zum Stäbliplatz, weiter zum Felsenkeller und zum Schulhaus Umiken und schliesslich zum Umiker Jagdhaus, gewissermassen einer Perle im Verborgenen: Auf diesen Spaziergang quer durch Umiken, das bald ein Stadtteil von Brugg sein wird, hat sich kürzlich Daniel Moser, der Anwärter auf das Amt des Brugger Stadtammanns, begeben. Begleitet wurde er dabei vom ehemaligen Umiker Gemeindeammann Werner Fässler, als kundigem Cicerone.

«Es ist sehr schön, mit einem Reiseleiter wie Werner Fässler, Umiken kennen lernen zu können», stellte Daniel Moser am Beginn der Wanderung, unten bei der Überbauung Schlüssel, fest. «Umiken ist mir zwar nicht unbekannt. Unweit von hier, im einstigen Brennergut, haben wir vor vielen Jahren in einer Scheune ein altes Flugzeug überholt. Aber es ist gut, sich in Umiken Verschiedenes wieder anschauen und sich auch erklären lassen zu können.»

«Der Rundgang soll nicht tierisch ernst sein», meinte Werner Fässler, der sich - wie immer - auch von der Ausrüstung her, top auf die Expedition vorbereitet hatte. «Als Ammann hat man ja keinen Autopiloten», meinte er. «Als Ammann muss man daher seinen Kopf zwischendurch aus dem Fenster strecken - sonst übernimmt das Bodenpersonal die Führung. Und mit der Zonenplanung am Bruggerberg haben wir in Umiken schliesslich etwas fertiggebracht, was in Brugg noch der Dinge harrt. Vor allem aber die Schule will ich Daniel Moser zeigen. Denn wir haben viel Herzblut investiert, damit sie auch nach der Fusion bestehen bleibt. Sich am Schulstandort Umiken zu vergreifen wäre denn auch gleichbedeutend, mit blossen Händen glühende Kohlen anzufassen. Am Schulhaus wird nicht gerüttelt.»

«Für mich ist es wichtig, dass sich die Leute in Umiken auch nach dem Zusammenschluss mit Brugg unter einem gemeinsamen Dach weiterhin als Umikerinnen und Umiker fühlen und sich selber bleiben können», sagte Daniel Moser. «Aber das muss letztlich bei jedem Zusammenschluss von Gemeinden das Ziel sein.» (zvg)

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