Dietikon

Dancer’s World im Deggernhausertal

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Telemark im Quickstep, Kariokasteps im Samba und Ganderwasser zur Erfrischung – zu Beginn der Ostertage lösten die Begriffe nur fragende Blicke aus. Bald aber wurden die Zungenbrecher zum gängigen Vokabular. Nicht nur der Kopf speicherte die Schritte ab, sondern sie lagerten sich nach einigen Übungsstunden automatisiert in den Gliedern ein.

Wie letztes Jahr logierte Dancer’s World im Biohotel in Limpach in der Nähe des Bodensees. Die Hinreise ins Hügelland war eine Blueschtfahrt vom Schönsten. Die intensiven Tanztage forderten einiges an Aufmerksamkeit, Konzentration und Durchhaltekraft. Aber mit Stolz tanzte Frau und Mann die Abfolgen und Variationen in den Tänzen je länger je flüssiger. Die Furchen in der Stirn glätteten sich, die Füsse liefen mit der Zeit selbstständig, man konnte sich sogar der Musik hingeben, der Führungsrahmen ging auch nicht mehr vergessen, und die Frauen lächelten freiwillig und ohne gezielte Aufforderung von Marcus ihre Männer an.

Es wurde unglaublich viel gelernt, gefestigt und ins Repertoire aufgenommen. Trotzdem blieb Zeit fürs Geniessen jenseits des Parketts. Eine Wanderung brachte den Weitblick über die prächtige Landschaft und andere Muskelpartien in Bewegung.  Die Geselligkeit blühte bei Wein und beim kulinarischen Verweilen. Die vielen amüsanten Geschichten verstärkten die freundschaftlichen Bande. Andrea berichtete von gruseligen Kakerlaken, Sepp von seiner Töfftour, Birgit von Wattwanderungen, Rolf beichtete Verkehrsbussen, Jörg präsentierte seine Hammerhai-Stories und alle entspannten sich beim Kuchenessen in den Energiepausen zwischen den Programmblöcken.

Eine Tanzreise ist weit mehr als Tanzen am fremden Ort, sie bringt Menschen näher zusammen und lässt einen wieder mal spüren, was das Leben lebenswert macht.

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