Wettingen

Damit Menschen, Tier und Pflanzen gedeihen können

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Dem Investitionskredit für die gut begründete und geprüfte Projektierung der Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung Tägerhardstrasse und die Erstellung des Regenwasserbeckens Kloster 3 stimmt die Fraktion SP/WettiGrüen zu. Die beantragten Mittel werden zwar für den Tiefbau benötigt aber nicht verlocht.

Die Notwendigkeit für die Schaffung einer Fachstelle Sport anerkennt die Fraktion ebenfalls. Die jetzige Situation ist unbefriedigend, sie hat zu viele Schnittstellen und verschleisst zu viele Ressourcen. Eine solche Stelle kann aber nur funktionieren, wenn sie einen gewissen Umfang hat, so wie es die Vorlage vorsieht.

Vier weitere Vorstösse eines 11-er-Paketes von Marie Louise Reinert und Leo Scherer verlangen mehr Achtsamkeit für Grün- und Freiräume, damit sich Menschen, Tiere und Pflanzen in Wettingen wohl fühlen können. Drei davon will der Gemeinderat erfreulicherweise entgegennehmen. Es handelt sich um Aufträge für die laufende Gesamtüberarbeitung der Bau- und Nutzungsordnung. Einer hat zum Ziel, die Verdichtung und Erneuerung der Quartiere so zu gestalten, dass optimale Grün- und Freiräume erhalten bleiben oder neu gesichert werden. Der zweite will die heutige Grünzone begrifflich und räumlich erweitern. Diese neue Zone für Grün- und Freiflächen soll im ganzen Gemeindegebiete Flächen einbeziehen, die das Ortsbild prägen oder einen hohen ökologischen Wert haben. Der dritte Vorstoss fordert für das ganze Siedlungsgebiet Gestaltungsvorgaben für die Frei- und Grünflächen. Diesem freien Raum soll der gleiche Stellenwert zukommen wie Bauten. Man darf gespannt sein, inwieweit die neue Bau- und Nutzungsordnung dereinst diese Zielvorgaben erreichen wird.
Den vierten Vorstoss lehnt der Gemeinderat ab. Verlangt wird, die noch vorhandenen Kulturlandflächen (insbesondere Fruchtfolgeflächen) möglichst weitgehend zu erhalten und eventuell aus der Bauzone zu entlassen, sowie zu diesem Zweck bei allen nicht überbauten Flächen die Qualität des Bodens zu erheben.
Die Fraktion hält an dieser Forderung fest und bedauert, dass der Gemeinderat die langfristige Erhaltung von Böden der besten Qualität innerhalb der Bauzone nicht einmal prüfen will.

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