CVP Niederrohrdorf


CVP Niederrohrdorf äussert sich zu den Gemeinderatswahlen

Die Ortpartei tagte an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Kollerhaus Niederrohrdorf und beschloss, Gemeindeammann Gregor Naef und Vizeammann Reto Grunder (beide FDP) zur Wiederwahl zu empfehlen, ansonsten aber Stimmfreigabe. Der Bürger soll auswählen und die fähigsten Kandidatinnen und Kandidaten in den künftigen Gemeinderat portieren.

Eine überdurchschnittliche Anzahl Parteimitglieder fand sich am Dienstag, 29. August 2017 zur ausserordentlichen Parteiversammlung der CVP im Kollerhaus Niederrohrdorf ein. Anlass und Haupttraktandum war der Besuch von Gisela Greder und Patrik Hitz, die sich der Wahl in den Gemeinderat stellen. Der dritte Neukandidat musste leider wegen Ferienabwesenheit absagen. Die Ausgangslage zu den Erneuerungswahlen des Niederrohrdorfer Gemeinderates bescheren uns die Chance auf einen interessanten, vielleicht gar einen heissen Wahlherbst. Der Wähler hat die Möglichkeit, tatsächlich auswählen zu können, stehen doch für 5 Sitze 6 Kandidaten zur Verfügung. Sowohl Gisela Greder wie auch Patrik Hitz stellten sich der Versammlung vor. Sie beschrieben gleichsam Person, Motivation und Vision – also alle Beweggründe und Voraussetzungen, die sie bewogen haben, sich der Wahl in den Gemeinderat zu stellen und in den Wahlkampf zu ziehen. Gisela Greder ist eine Niederrohrdorferin durch und durch. Ihr berufliches Wirken und ihre breiten Ausbildungen einerseits, aber auch ihre familiäre Situation und ihre ausgewogenen Ansichten und Ideen befähigen Sie unbestreitbar zu einer möglichen politischen Exekutivtätigkeit. Patrik Hitz ist ähnlich positioniert. Er kommt vom Beruf her aus dem pädagogisch-musischen Wirkungsbereich als Kader. Er politisiert bürgerlich geprägt. Auch seine Vorstellung vor dem Plenum ist überzeugend. Beiden, besser gesagt allen dreien ist gemein, dass sie sich klar und unmissverständlich keiner Partei zugehörig fühlen möchten. Das wirft Fragen auf. Kann man seitens Partei jemanden explizit unterstützen, der / die nicht ein Bekenntnis abgibt, indem man der Partei auch beitritt. Die CVP ist da kritisch und entscheidet sich, die drei neuen Kandidaten – auch in der Überzeugung, dass sie sich alle gut eignen, nicht mit einer Wahlempfehlung zu unterstützen. Selbstverständlich aber ist das Ziel nach einer möglichst gut besetzten Exekutive in den Fokus zu stellen. Und deshalb möchte die CVP hiermit die Aufforderung platzieren, überhaupt wählen zu gehen und mit einer möglichst hohen Stimmbeteiligung die Wahlen spannend zu machen.

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