Schöftland

Chrischona Schöftland-Rued weiht Erweiterungsbau ein

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Was tun, wenn die alte Chrischona-Kapelle für die wachsende Gemeinde zu klein wird? Diese Frage stellen sich viele Chrischona-Gemeinden in der Schweiz. Die Chrischona Schöftland-Rued hat ihre Kapelle nicht abgerissen, sondern mit einem Erweiterungsbau ergänzt. Jetzt feierte sie Einweihung.

Wachsende Gemeinde braucht Platz
Schon mehrfach wurde die im Jahr 1897 erbaute Chrischona-Kapelle in Schöftland renoviert. Trotzdem wurde die Raumsituation für die wachsende evangelische Freikirche zusehends unbefriedigender. „Vieles war wieder renovationsbedürftig, es gab keinen barrierefreien Zugang und vor allem fehlte es überall an Platz“, sagt das Pastorenehepaar Daniel und Claudia Gloor. Besonders am Sonntagmorgen wurde es eng für die jeweils 80 bis 100 Gottesdienstbesucher.

Gemeindezentrum für alle Generationen
Seit 2012 plante die Gemeinde den Erweiterungsbau. Dabei wurde die Kapelle mit zwei unterschiedlich hohen Baukörpern ergänzt und mit einem zentralen Foyer miteinander verbunden. „Der neue Gottesdienstsaal bietet nun Platz für 200 Personen, hat eine gute Akustik und kann multifunktional genutzt werden“, freut sich Daniel Gloor. Das Innere der alten Kapelle wurde zu Mehrzweckräumen umgestaltet, die jetzt für die Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden können. So profitieren alle Generationen vom neuen Gemeindezentrum.
Die Mitglieder der Gemeinde packten beim Bau voll mit an. Dadurch dauerte es zwar etwas länger – die freiwillige Arbeit half aber, die Baukosten zu reduzieren. Insgesamt kostete das neue Gemeindezentrum knapp 1,7 Millionen Schweizer Franken. Diese wurden durch den Verkauf des Nachbargrundstücks, einer tragbaren Hypothek sowie durch Darlehen und Spenden finanziert.

Einweihungsfest mit vielen positiven Echos
Anfang Mai 2015 weihte die Chrischona-Gemeinde schliesslich ihr neues Gemeindezentrum mit einem Festwochenende ein. Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Eröffnungsapéro mit vielen interessierten Vertretern der lokalen Behörden und Kirchgemeinden. Beim folgenden Tag der offenen Tür kamen zahlreiche neugierige Besucher aus dem Dorf und der näheren Umgebung. „Wir haben viele positive Echos erhalten“, berichten Gloors.
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der Festgottesdienst, zu dem alle ehemaligen Pastoren aus Schöftland und dem Ruedertal eingeladen waren. Die Gemeinde und ihre Gäste dankten Gott für das erfolgreiche Bauprojekt: „Wir sind Gott sehr dankbar und beten darum, dass auch vom neuen Gemeindezentrum viel Segen für die Menschen im Suhren- und Ruedertal ausgehen wird“, erklärt Claudia Gloor.

Daniel Gloor

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