Wenn der Lions Club Suhren-/Wynental zu einer Charity-Veranstaltung

einlädt, dann heisst das: Das Beisammensein, etwas gemeinsam zu unternehmen und die Geselligkeit zu geniessen und erst noch Gutes zu tun, ohne gross darüber zu sprechen. Anlässlich des 6. Charity-Golfturniers auf dem Golfplatz Oberentfelden kam dieser Gedanke

voll und ganz zum Tragen. Sonja Aytar von der Elterngruppe Aarau der Kinderkrebshilfe Schweiz durfte einen Check über 15’000 Franken mit nach Hause nehmen.

st. Dass der grosszügig dotierte Check aus dem 6. Charity-Golfturnier des Lions Clubs Suhren-/Wynental sinnvoll angelegt wird, dokumentierte Sonja Aytar mit einem eindrücklichen Film über den Weg, den krebskranke Kinder zurücklegen müssen, vom Tag der Diagnose bis zur vollständigen Heilung. Von den 200 bis 250 Neuerkrankungen pro Jahr können 75 Prozent geheilt werden, was jedoch einen schmerzhaften, mühsamen und entbehrungsreichen Prozess erfordert. Dass dabei die ganzen Familien mit Angehörigen stark gefordert werden, ist verständlich. Eine solche Diagnose verändert das Familienleben auf einen Schlag, erst recht dann, wenn ein Kind nicht zu den 75 Prozent gehören sollte.

Finanziell und mental unterstützen

Dass solche Familien oftmals an den Rand ihrer Kräfte kommen, ist nicht ungewöhnlich. Da schreitet die Kinderkrebshilfe

ein. Möglichst frühzeitig werden betroffene Familien abgeholt, damit sie in Selbsthilfegruppen spüren, dass sie nicht allein da stehen in ihrer Not. Allein schon das Gespräch mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleiden, hilft oft schon weiter.

In einem kleinen Film zeigte Sonja Aytar, was ihre Organisation mit dem Geld gemacht hat, das sie letztes Jahr am gleichen Ort in Empfang nehmen durfte. 15 Familien erlebten ein unbeschwertes Wochenende in Morschach. Da wurde den Eltern Gelegenheit gegeben, für einmal ohne ihren Nachwuchs, welcher in dieser Zeit von Fachleuten liebevoll betreut wurde, etwas

Originelles zu unternehmen.

Die Ausführungen von Sonja Aytar waren berührend und führten den anwesenden Lions-Mitglieder vor Augen, wie gut es uns doch eigentlich geht und wie gross das Leiden in den betroffenen Familien sein dürfte. Solche Erfahrungen stimmen nachdenklich und lassen Dankbarkeit aufkommen bei denen, die von solch herben Schicksalsschlägen verschont bleiben.

Geselligkeit war trotzdem Trumpf

Nach «heissen» Kämpfen auf dem tollen Areal des Golfplatzes Entfelden fand am Abend bei einem erfrischenden

Apéro das Rangverlesen statt. Auf dem Gabentisch präsentierten sich die Geschenke für die besten Golfer, Damen und Herren, in Reih und Glied. Walter Keller, als OK Präsident und Organisator mit seinem OK-Team Dr. Dieter Sommer, Beat Fischer, Jörg Meier und Urs Lüscher, Dr. Peter Meier und Werner Stofer, liess sich bei der Preisverleihung assistieren von seiner charmanten Tochter Florence. Dies allein dürfte vor allem die Herren zu Bestleistungen angespornt haben, denn wer möchte am Abend nicht mit diesem strahlenden Lächeln bedacht werden.

Danach legte Walter Keller seine Gäste in die Verantwortung der Küchen- und Servicebrigade des Golfrestaurants. Auf dem Menuplan stand ein Viergänger mit einem sagenhaften Dessertbuffet. Wen wunderts, dass der Check für Sonja Aytar recht grosszügig ausfiel?

Walter Keller