Villmergen

Cäcilienchor auf Reise zum Hl. Bruder Klaus

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Traditionsgemäss am letzten Sommerferien-Wochenende fand die Vereinsreise des Cäcilienchors Villmergen statt, wozu Präsident Wolfgang Meyer 22 Aktivmitglieder begrüssen durfte

Der komfortable Eurobus brachte die Sängerinnen und Sänger nach Sachseln zur Besichtigung der Pfarrkirche Bruder Klaus. Bei der einstündigen Führung durch das Bruder-Klaus Museum wurde im Detail über das Leben und Wirken des Bauers, Familienvaters, Politikers und Beraters Bruder Klaus informiert, der in seiner Klausur in Flüeli-Ranft Persönlichkeiten aus aller Welt empfing und allen mit Rat und Tat zur Seite stand. Er war ein Mensch, der immer und überall zum friedlichen Zusammenleben ermahnte und dessen Wort bei allen Gehör fand.

Auf dem „Visionenweg“ marschierten die „Sportlichen“ hinauf nach Flüeli, wo man sich zum gemeinsamen Mittagessen traf im idyllisch gelegenen Jugendstil-Hotel Pax Montana. Wir genossen das vorzügliche Essen mit herrlicher Aussicht auf den Sarnersee. Die Besichtigung des restaurierten Geburtshauses und des von ihm selbst gebauten Wohnhauses, gab Einblick in das Familienleben eines Bauern zur Zeit des Jahrhunderts.

Weiter gings zu Fuss hinab ins Flüeli-Ranft auf den Spuren von Bruder Klaus. Wir besichtigten die Einsiedlerzelle, in welcher er lebte, mit der Oberen Ranftkapelle, sowie die später entstandene Untere Ranftkapelle. Die Wanderung führte anschliessend zur Kapelle in St. Niklausen, deren Patron Nikolaus von Myra unserem Landespatron den Namen gab.

Gegenüber dem Ranft gelegen, besuchte Bruder Klaus häufig diese schöne Stätte mit ihren aus dem Spätmittelalter stammenden Wandmalereien, welche eine eigentliche Bilderbibel oder „Armenbibel“ darstellte für Menschen, die damals noch nicht lesen und schreiben konnten.

Um viele Eindrücke und Erkenntnisse reicher über den Mystiker und Landespatron Bruder Klaus traten die Chormitglieder gegen Abend die Rückreise nach Villmergen an.

Unserem Präsidenten und Organisator der Reise, Wolfgang Meyer, ist es einmal mehr gelungen, eine erlebnisreiche und interessante Chorreise zu organisieren, wofür wir ihm unseren herzlichsten Dank aussprechen.

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