Schon wieder eine Schlagzeile und viele Spalten Text in der az über eine Nebensächlichkeit, welche aber jeden berührt. Auch ich liebe Verschleierte nicht. Das Burkaverbot richtet sich jedoch allein gegen Frauen. Es löst kein Problem und es verschleiert(!) das gesellschaftliche Grundübel. 

Fröhlich verbrauchen wir Öl und Benzin, gefördert in muslimischen Staaten; Muslim im Tank. Scheinheilig lassen unsere Banken die Scheichs ihre Vermögen hier verstecken, anstatt dass sie in ihre eigenen Länder investieren. Das verhilft zu Millionenboni; Muslim dran. Nun flüchten Millionen von Menschen. Wenige davon haben es bis nach Europa geschafft. Und nun sehen wir plötzlich den Frauen diskriminierenden Moslem. Und die az berichtet kaum über die Ursachen:

Das Flüchtlingsdebakel ist ein kapitalbürgerliches Problem und hat mit RR Mario Fehr (SP Züri) nichts zu tun. Lassen wir die jungen Flüchtlinge vom ersten Tag an arbeiten, koordiniert mit unseren Nachbarstaaten. Ändern wir die Politik, anstatt uns von den milliardenschweren Verblendern davon ablenken zu lassen, dass sie Riesenvermögen anhäufen anstatt einen funktionierenden Staat anständig mit Steuersubstrat zu unterstützen. Seien wir ausländerfeindlich, aber bitte gegen das hier investierte Öl- und Despoten-Kapital. Unterstützen wir Politiker, welche den Schutz der Menschen fördern, hier und dort, wo unsere Rohstoffe herkommen.

Markus Dietschi, Widen