Man schreibt den 3. Januar 2018. "Burglind", das Sturmtief, braust gerade dem Jurasüdfuss entlang und wütet auch rund um die katholische Kirche Aarau; ein Baum auf dem Vorplatz wird entwurzelt. Für Burghard Förster ist dieser stürmische 3. Januar ebenfalls ein besonderer Tag: Der erste Arbeitstag an seinem neuen Wirkungsort in der Pfarrei Aarau. Burghard Förster wurde von den Gläubigen am Sonntag, 14. Januar, in einem feierlichen Gottesdienst als Seelsorger herzlich willkommen geheissen!

Der neue Diakon der Pfarrei Peter und Paul stellte sich den Gottesdienstbesuchern mit sympathischen Worten selbst kurz vor und bemerkte mit einem Augenzwinkern, er hoffe, dass seine Tätigkeit in Aarau bewegt sein werde – aber nicht immer ganz so stürmisch verlaufe wie sein erster Arbeitstag.

Der vierfache Vater Förster wuchs in Frankfurt am Main auf, wo Burghard 1970 schon in der ersten Primarklasse zusammen mit anderen Buben und Mädchen als Ministrant tätig sein durfte. Burghard Förster bildete sich zunächst zum Gymnasiallehrer aus. Nach dem Studienabschluss und einem Abstecher in die klösterliche Welt der Franziskaner wandte er sich der weltlichen Theologie und der Schweiz zu. Nach Stationen in Sursee und zuletzt während fast vierzehn Jahren in der Stadtluzerner Pfarrei St. Anton & St. Michael wirkt er seit diesem Jahr in Aarau, Küttigen-Rombach und Biberstein als Diakon und Seelsorger.

Für die Wege entlang des Jurasüdfusses hat sich Burghard Förster ein E-Bike zugelegt. Wir wünschen von Herzen gute Fahrt und freuen uns auf bewegt-bewegende Begegnungen!