Die Stiftung Sonderschule Walde war auch dieses Jahr wieder an der Fasnacht in Triengen mit dabei. Voller Vorfreude verwandelten sich die Bewohner der Wohngruppen Chamäleon und Bärenhöhle in verschiedenste Kreaturen. Bunt gemischt von Polizisten, Piraten, Cowboys, Vampiren, Rittern über Krokodile und Zebras war alles vorhanden. Ausgefallene Perücken, Hüte und geschminkte Gesichter waren angesagt, schliesslich wollte jeder mit seinem Kostüm  beeindrucken und intern zur besten Verkleidung gekürt werden. Eine farbenfrohe und aufgestellte Truppe, ausgerüstet mit Konfetti, machte sich nach dem posieren vor der SSW-Jury und dem traditionellen Gruppenfoto auf den Weg nach Triengen.

Die Gruppe traf frühzeitig in Triengen ein und konnte sich einen geeigneten Platz am Strassenrand ergattern. Eine Konfettischlacht wurde sogleich gestartet und bald darauf kamen auch schon die ersten fasnächtlich gestalteten Wagen und lärmigen Guggen bei uns vorbei. Die vielen ausgefallenen und kreativ gestalteten Themen und Sujets der Wagen zogen uns sogleich in ihren Bann und die Klänge der Guggenmusik liessen unsere Beine tanzen. Nebst dem Tanzen und Staunen gab es jede Menge Süssigkeiten zu fangen. Die Zuschauer wurden regelrecht mit Süssigkeiten und Konfetti beworfen und so hatten wir alle grossen Spass. 

Als der letzte Wagen langsam vorbeirollte, schloss sich die Gruppe dem Festumzug an. Die Kinder sammelten freudig die auf dem Boden liegengebliebenen Süssigkeiten ein und bewarfen sich nochmals kräftig mit ihren letzten Konfettis Beim Dorfplatz angelangt, bildete das Monsterkonzert einen schönen Abschluss. Die Guggen gaben ihre Stücke zum Besten und wir bewegten uns rhythmisch zur Musik. Trotz ausgiebigem Tanzen machte sich die Kälte nach einigen Liedern spürbar und so traten wir den Heimweg an.

In der Institution wurden am nächsten Tag die besten Verkleidungen prämiert. Der SSW-Jury fiel die Entscheidung nicht leicht, trotzdem wurden von jeder Wohngruppe zwei Kinder ausgezeichnet.

A. Burger