JvL-Die Stiftung Sonderschule Walde machte sich dieses Jahr wieder auf an die Fasnacht. Die beiden Wohngruppen Bärenhöhle und Chamäleon verkleideten sich kreativ, experimentierten mit Farben und Schminke, um dann gemeinsam nach Triengen zu fahren. Das diesjährige Wetter zeigte sich richtig winterlich und anders als letztes Jahr waren dicke Kostüme angesagt. Wobei auch einige Kinder die Sonne ausstrahlten, verkleidet als Hippies, als Avatar oder sonstigen Kreaturen. Alle wurden zudem mit einem Säckchen Konfetti bewaffnet und waren nach den geschossenen Gruppenfotos bereit zu Aufbruch.

Mit wenig Verzögerung aufgrund der Schneeverhältnisse trafen wir um 14:15 in Triengen ein und konnten den Umzug beinahe von Beginn weg verfolgen. Die Kinder beider Wohngruppen bewegten sich rhythmisch zu den Guggenklängen und hatten keinerlei Scheu vor den nahenden Geugglen, die den Winter gar nicht zu vertreiben schienen. Und wenn doch irgendwo ein klein wenig Angst zum Vorschein kam, wurde diese sofort mit den verteilten Süssigkeiten zunichte gemacht.

Diverse politische und regionale Gags wurden dargeboten, bei denen die Kinder dann interessiert nachfragten, wieso denn das nun genau ein Thema sei. Das vergangene Jahr wurde mit amüsanten und provokativen Sujets kreativ verarbeitet und präsentiert. Indianer, Feuerwehrmänner, Piraten und Superman waren auch bei uns beliebte Verkleidungen und manch ein Bewohner der SSW traf in Triengen einen „Arbeitskollegen“. Viel zu schnell kam das Ende des Umzugs, der dieses Jahr kürzer wirkte als noch letztes Jahr. Nach der letzten Guggenmusik erfreuten sich unserer Kindermünder an den erhaltenen Süssigkeiten und es kam noch zu einer regelrechten Konfettischlacht.

Ganz farbig und tanzend folgte nun der kleine Umzug der Stiftung Sonderschule als letzte noch dem grossen Festzug um das Monsterkonzert zu hören. Die Kälte war schon beinahe allen unter die Kostüme oder in die Schuhe geschlichen, doch wir trotzten ihr mit kräftigen Bewegungen zur Musik. Dieses Jahr kam auch die Wohngruppe Bärenhöhle noch auf den Dorfplatz, um alle Guggen noch im Überblick zu sehen und vor allem zu hören. Somit waren schlussendlich alle wieder vereint und machten nach einigen gehörten Liedern gemeinsam auf den Heimweg in die Wärme.

Am Folgetag wurden in der Institution unsere besten Verkleidungen und Kostüme prämiert und der Fasnachtsausflug wird wohl allen bunt und schräg in guter Erinnerung bleiben.