Budget-Kirchgemeindeversammlung vom 15. Dezember 2010 in Schönenwerd

Alle Anträge des Kirchgemeinderates wurden einstimmig gut geheissen

Der Voranschlag 2011 weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 62’559. — auf. Im 2011 sind Investitionen in der Höhe von Fr. 512’400. — vorgesehen. Frau Simmen erläutert die einzelnen Positionen. Der Voranschlag 2011, die Investitionsrechnung sowie der vorgeschlagene Steuerfuss von 17% wurden einstimmig von der Kirchgemeindeversammlung genehmigt.

Sanierung der Orgel in der Kirche Däniken

Mit der Genehmigung des Voranschlages 2011 durch die Kirchgemeindeversammlung ist auch der Startschuss für die Sanierung der Orgel in der Kirche Däniken gefallen. Die Kirchenkommission Däniken kann nun mit der Planung und Projektierung beginnen. Ziel ist es, möglichst viele Sponsoren für dieses Projekt zu gewinnen.

Aus dem Halbjahresbericht des Präsidenten

Das vor einem Jahr von der Kirchgemeindeversammlung genehmigte Projekt für den Barrieren freien Zugang zum Kirchgemeindehaus in Schönenwerd wurde erfolgreich abgeschlossen und konnte am 5. Dezember 2010 mit einem feierlichen Gottesdienst und anschliessendem Apéro eingeweiht werden. Ein Wermutstropfen war allerdings dabei: Das Kirchgemeindehaus konnte nur reduziert beheizt werden. Vor kurzem ist einer der beiden Heizkessel ausgefallen und kann aus Sicherheitsgründen nicht mehr in Betrieb genommen werden. Es wird mit Hochdruck an der Behebung der ungünstigen und ungemütlichen Situation gearbeitet. Es wurde eine Firma für die Projektierung und die Ausführung des Anschlusses an das Fernwärmenetz beauftragt.

Ausblick

Im nächsten Halbjahr wird die Umsetzung der neuen Kirchenordnung den Kirchgemeinderat beschäftigen; dies betrifft vor allem die Ortsgemeinden Däniken, Gretzenbach, Schönenwerd/Eppenberg-Wöschnau und Niedergösgen. In der neuen Arbeitsgemeinschaft muss die Zusammenarbeit geregelt werden. Bei gleich bleibender Stellenzahl sollen sich Vorteile und Einsparungen vor allem in den Bereichen der Stellvertretungen, Amtswochen-vertretungen, Unterricht und Nutzung von Synergien (gemeinsame Anlässe) ergeben. Bis spätestens im Sommer muss auch ein Ersatz für das Pfarrverweserehepaar Graf in Niedergösgen gefunden werden.

Verschiedene Dienstjubiläen

Gleich fünf Mitarbeiter der Kirchgemeinde Niederamt können im Jahr 2011 ihr 10-jähriges Dienstjubiläum feiern. Am 1. Januar 2011 Pfarrer Ulrich Wilhelm, Schönenwerd und Frau Edith Siegrist, Sigristin Däniken. Am 1. April 2011 Frau Annemarie Kaser, Sigristin und Hauswartin in Lostorf und im August die Katechetinnen Frau Bea Baumann, Niedergösgen und Frau Margrit Horlacher, Rombach.

Die revidierte Kirchgemeindeordnung wurde einstimmig genehmigt

Durch die Umstrukturierung der Kirchgemeinde muss die Kirchgemeindeordnung angepasst werden. Die Pfarrkreise werden aufgehoben und in Arbeitsgemeinschaften zusammen geführt. Der Kirchgemeinderat erhält die Kompetenz, Änderungen in der Zusammensetzung der Arbeitsgemeinschaften zu beschliessen. Obergösgen-Lostorf-Stüsslingen-Rohr bildet bereits eine Gemeinschaft und wird von Pfarrer Michael Schoger geleitet. Die restlichen Gemeinden bilden die zweite Arbeitsgemeinschaft. Die Pfarrer sind weiterhin für die ihnen zugeteilten Gemeinden verantwortlich. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden soll jedoch gefördert werden. Der Service wird flächendeckend bestehen bleiben. Die Ortskirchenpflegen (OKP) werden durch den Kirchgemeinderat unterstützt. Mit dem in Kraft treten der neuen Kirchgemeindeordnung werden die Ortskirchenpflegen neu Kirchenkommissionen genannt (Kiko).

Steuerreglement musste angepasst werden

An der Sommer Kirchgemeindeversammlung wurde beschlossen, die Einwohnergemeinden mit dem Einzug der Kirchensteuern der reformierten Kirchgemeinde Niederamt zu beauftragen. In den darauf folgenden Wochen hat Frau Susanna Simmen mit den Einwohnergemeinden Zusammenarbeitsverträge ausgearbeitet. Im Laufe des Herbstes wurde schliesslich auch ein angepasstes Steuerreglement entworfen, welches dem Kanton zur Vorprüfung vorgelegt werden konnte. Das revidierte Steuerreglement wurde einstimmig von der Kirchgemeindeversammlung genehmigt. Bereits 2011 werden die Vorbezüge der Kirchensteuern nicht mehr separat, sondern zusammen mit den Gemeindesteuern in Rechnung gestellt.

Th.G.

4.01.11

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