Windisch

Bruno Kaufmann ist neuer Präsident

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Sie gehören zum Vorstand der FDP Windisch (von links): Max Gasser (bisheriger Präsident), Bruno Kaufmann (neuer Präsident), Paul Küng (Vizepräsident) und  Philipp Umbricht (neuer Präsident der freisinnigen Einwohnerratsfraktion).

Sie gehören zum Vorstand der FDP Windisch (von links): Max Gasser (bisheriger Präsident), Bruno Kaufmann (neuer Präsident), Paul Küng (Vizepräsident) und Philipp Umbricht (neuer Präsident der freisinnigen Einwohnerratsfraktion).

Die FDP Windisch ernennt an ihrer GV Hanspeter Scheiwiler zum Ehrenmitglied

Die Generalversammlung der FDP Windisch war geprägt von Wechseln im Vorstand und in der Fraktionsleitung. Vor der Behandlung der Traktanden referierte Niklaus Zepf von der Axpo Services AG, über das hochaktuelle Thema „Energiezukunft“.

In seinem Jahresbericht blickte der scheidende Interimspräsident und neue Gemeinderat Max Gasser auf die Tätigkeit der FDP-Fraktion und wichtige Geschäfte des Einwohnerrates zurück. Erfreut zeigte er sich über das Ergebnis der Gemeindewahlen, ist es der Ortspartei doch gelungen zusätzlich zu den bisherigen sechs Sitzen im Gemeindeparlament noch zwei hinzuzugewinnen. Bei den Mutationen ergab sich nach drei Austritten infolge Wegzuges und vier Neueintritten eine leichte Zunahme auf 96 Mitglieder und Sympathisanten. Die von Kassier Peter Vismara präsentierte Rechnung schloss im Zusammenhang mit den Wahlen mit einem Defizit von 7005 Franken, aber das Budget 2014 rechnet wieder mit ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben. Die Jahresbeiträge wurden bei 80 Franken pro Einzelmitglied und 120 Franken pro Ehepaar belassen. Aus dem neuen Jahresprogramm mit zahlreichen Sitzungen stechen regional besonders die GV der FDP des Bezirks Brugg vom 7. Mai im Bad Schinznach, ein Seniorenanlass der FDP Aargau mit einer Führung im Schloss Habsburg vom 13. August und der Mitgliederausflug der Windischer Ortspartei vom 20. August hervor.

Wahlen und Ehrung

Als Nachfolger des per 1. Januar 2014 in den Gemeinderat Windisch gewählten Ortspartei-Interimspräsidenten Max Gasser wählte die Versammlung einstimmig Bruno Kaufmann zum neuen Präsidenten. Paul Küng ist als Vizepräsident zurück im Gremium, die weiteren Mitglieder sind Kassier Peter Vismara und die Beisitzer Daniel Knecht, Roland Gasser, Mirjam Oertli und von Amtes wegen Philipp Umbricht (als Ersatzmann für Max Gasser neuer Präsident der freisinnigen Einwohnerratsfraktion), und Max Gasser (FDP-Gemeinderat). Alt-Ammann Hanspeter Scheiwiler wurde als Dank für seine grossen Leistungen im Dienst von Region, Gemeinde und der FDP Windisch zum Ehrenmitglied ernannt.

FDP-Bezirksparteipräsident Ernst Kistler gratulierte zum Erfolg bei den Gemeindewahlen 2013 und gab seiner Genugtuung über den Aufwind in der Windischer Ortspartei Ausdruck, seine Gattin Silvia Kistler, 2012 und 2013 Brugger Einwohnerratspräsidentin, lobte die gute Zusammenarbeit mit dem damaligen Präsidenten des Windischer Gemeindeparlamentes, Robert Kamer, und wünschte sich weitere gemeinsame Aktionen.

Ungewisse Energiezukunft

In seinem Vortrag schilderte Niklaus Zepf, Leiter Corporate Development Axpo Services AG, Baden, die ungewisse Energiezukunft in Europa und in der Schweiz. Er wies darauf hin, dass sich die Elektrizitätswirtschaft angesichts der kommenden Umwälzungen im Strombereich und der viele Fragen offenlassenden Energiestrategie 2050 des Bundes in einer schwierigen Lage befinden, weil sie nicht genau wissen, welcher Weg in der Produktion und im Markt beschritten werden soll und wie die ab 2020 drohende Lücke zwischen Produktion und Verbrauch geschlossen werden kann. Ein grosses Problem ist der zum Teil wegen immer höheren Subventionen ablaufende Preiszerfall, dem die Forderung zur Anpassung an die Energiewende gegenübersteht. Der Referent zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Axpo vor allem dank ihren 7 Milliarden Franken Eigenkapital, gezielten Investitionen im In- und Ausland sowie einschneidenden Sparmassnahmen den aufziehenden „Hurrikan der Marktverzerrungen“ überleben wird. Abschliessend hielt Niklaus Zepf fest, dass die neue Energiepolitik des Bundes alle Bewohner unseres Landes betreffe und deshalb einer Volksabstimmung unterzogen werden sollte.  

Max Weyermann

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