Eine Gruppe von 25 Studierenden der Pädagogischen Hochschule FHNW aus Brugg reiste vergangene Woche nach Blatten bei Naters ins Unesco-Welterbegebiet Jungfrau-Aletsch. Nebst theoretischen Unterrichtseinheiten beschäftigten sich die angehenden Lehrerinnen und Lehrer mit den verschiedensten Themen wie Tourismus, Ortsentwicklung, Umweltschutz und Landwirtschaft.

„Ich erlebte die Blockwoche als sehr lehrreich und wertvoll“, sagt Beatrice Egger, Studentin der Pädagogischen Hochschule. „Nach dieser Woche möchte ich noch mehr wissen über Erlebnispädagogik“. Ihre ersten Unterrichtserfahrungen in einem Kindergarten in der Region Brugg haben gezeigt, dass die Kinder begeistert von Erlebnissen in der freien Natur seien. „Die exemplarischen Erfahrungen aus dem Aletschgebiet werde ich hier in meinen künftigen Sachunterricht einfliessen lassen können“, sagt die angehende Lehrerin, „die Woche hat mich enorm motiviert.“

Die PH-Studierenden erhielten in gemeinsamen Exkursionen mit Oberstufenschülern aus Naters wertvolle Einblicke in Sichtweisen der walliser Jugendlichen. Zusammen führten sie Interviews mit verschiedenen Akteuren der Region, vom Bergbauer über die Tourismusmanagerin bis zum Seilparkverantwortlichen. Denn das ursprüngliche Walliser Dorf verändert sich rasant: Nebst einem Reka-Dorf wurde jüngst ein grosses Parkhaus und eine moderne Talstation mit mehr Transportkapazität gebaut.