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Brugger Bezler im Berner Pentagon

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Schüler bekamen einen interessanten Einblick in die Armee

Ein Auswahlthema in der Projektwoche an der Bezirksschule Brugg bezog sich auf die „Schweizer Armee“ –für Jugendliche in diesem Alter vielleicht noch ein etwas ferner Bereich, könnte man vermuten, Aber 18 Schüler und eine Schülerin wagten sich, betreut von Lehrer Ruedi Märki, an dieses „Studienobjekt“. Sie erlebten eine höchst interessante Woche mit direkten Kontakten zur Truppe und einem Besuch im Schweizer Pentagon, dem Armee-Hauptquartier in Bern. Ermöglicht wurde ihnen der nicht alltägliche Zugang durch den in Unterbözberg wohnhaften Divisionär Jean-Marc Halter, Chef des Führungsstabes.

Die Schüler lernten die Zusammensetzung der Armee aus Miliz- und professionellen Angehörigen sowie verschiedene Armeeberufe kennen. In einem Militärfahrzeug durften sie nach Bern fahren, wo ihnen die Bereiche Heer, Luftwaffe und militärische Sicherheit – die Heerespolizei mit Einsatzmitteln – gezeigt wurden. Auch ein Augenschein in der Retablierungsstelle für die Ausrüstung der Truppenangehörigen gehörte zum Programm. Am dritten Tag besichtigte die Schülergruppe das  Nordwestschweizer Rekrutierungszentrum in Unterwindisch, wo gerade eine Aushebung im Gang war. den Abschluss der Projektwoche bildete ein Besuch der Genie-Rekrutenschule auf dem Waffenplatz samt Mittagessen und Bootsfahrt auf der Aare.

Ihre Themenwahl bereuten die Schüler nicht, wie die Reaktionen bestätigten: „Am besten gefielen mir der Rammpontonier und der anschliessende Bootsausflug, und am zweitbesten der Ausflug nach Bern, weil wir zwei Stunden mit einem Militär-Duro-Fahrzeug unterwegs waren“, bestätigte Julian Ziegler. „Das Essen im Generalstab war sehr deliziös“, schwärmte Nitharsan Uthayakumar. Auch Jan Lang, Yves Ballarini und Robin Knecht lobten die militärische Kost, neben den andern Eindrücken. Arielle Rüfenacht blieben die Fahrt im Duro-Transporter – „da sassen wir eng zusammen“ – und der Bau des Hauptquartiers – „es ist das Schweizer Kreuz“ – besonders in Erinnerung. Und Kevin Villiger entdeckte bei der Bootsfahrt „viel von Brugg, welches normalerweise hinter dem Dickicht aus Bäumen verborgen liegt“.

Hans-Peter Widmer, Hausen

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