Brugg: Einwohnerratssitzung vom 13. Mai

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Stellungnahme der GLP

Pausenplatzgestaltung vor dem Stapferschulhaus
Grundsätzlich begrüsst die GLP die Einrichtung eines Pausenplatzes, der auch als öffentlicher Spielplatz nutzbar ist und zu einer Aufwertung des Zentrums führt. Das vorgeschlagene Projekt weist jedoch einige Schwachstellen auf. Insbesondere die Verkehrsführung mit Lastwagenfahrten über den Pausenplatz ist problematisch: Hier muss sichergestellt werden, dass die Gefährdung der Kinder möglichst klein gehalten wird. Um dies sicherzustellen, darf der Pausen- und Spielplatz während aller Pausenzeiten, nicht nur während der Grossen Pause, und während der Schulrandzeiten (Eintreffen  der Kinder und Verlassen des Schulhauses) nicht befahren werden. Elektronisch gesicherte Poller, die von den Chauffeuren nur während definierter Zeitfenster zu öffnen sind, könnten dies gewährleisten. Notfallfahrzeuge hätten jederzeit Zugang. Die Prüfung von Alternativen zur Pausenplatz-Durchfahrt, z.B. Wendeplatz vor dem Kirchentor, scheint uns zu wenig vertieft überprüft worden zu sein. Zu klären gilt auch der Unterhaltsaufwand der Anlage. Unklar ist, mit welcher Lebensdauer bei den Geräten gerechnet werden kann und wie die Garantieleistungen aussehen.
Definitive Einführung des Mittagstischs für die Oberstufe
Die Nutzungszahlen zeigen, dass der Mittagstisch im Pic einem Bedürfnis entspricht. Die definitive Einführung ist die logische Konsequenz und wird von der GLP unterstützt. Für die Realschüler ist der Standort ungünstig, er wird von diesen kaum genutzt. Analog zu den Angeboten für die Primarschule sollte hier über ein Angebot vor Ort, also in Lauffohr,  nachgedacht werden. Die Qualität der Leistung muss regelmässig überprüft werden. Ein zu einem späteren Zeitpunkt eingeführter Sozialtarif  sollte mit möglichst geringem administrativen Aufwand umgesetzt werden.

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