Böttstein (Kleindöttingen)

Brot für das Herz und Brot für den Bauch

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Alessandra Albisser, Gabriel Cerdeira Figueiredo, Sara Dos Santos, Niels Friedl, Antonella Gaziano, Morena Gaziano, Luca Genova, Jonathan Jäggi, Alina Ricciardella, Lionel Sommerhalder, Anouk Vonderach, Pfarrer Stefan Essig, Gemeindeleiterin Christina Burger, Katechetin Domenica Continisio Holenstein

Erstkommunion 14.4.2013

Alessandra Albisser, Gabriel Cerdeira Figueiredo, Sara Dos Santos, Niels Friedl, Antonella Gaziano, Morena Gaziano, Luca Genova, Jonathan Jäggi, Alina Ricciardella, Lionel Sommerhalder, Anouk Vonderach, Pfarrer Stefan Essig, Gemeindeleiterin Christina Burger, Katechetin Domenica Continisio Holenstein

KLEINDÖTTINGEN (sk) – 6 Mädchen und 5 Buben feierten gestern mit ihren Familien, den Verwandten und der ganzen Pfarrgemeinde in der Antoniuskirche ihren „Weissen Sonntag“.

Rechtzeitig zum grossen Fest hat sich der Frühling (oder schon der Sommer?) nun doch eingestellt. So strahlten gestern Morgen die etwas kribbeligen Erstkommunionkinder mit der Sonne um die Wette. Noch vor dem Gottesdienst stellte sich die muntere Schar zum Gruppefoto auf um danach frei zu sein für die Familien und die geladenen Gäste.

Eine Gemeinschaft – viele Sprachen

Die Kinder haben die Glaubensgemeinschaft nicht nur in Deutsch, sondern auch in den Muttersprachen Portugiesisch und Italienisch begrüsst. Das Lied zum Gloria ertönte dann ebenso mit diesen fremden Worten.

Grosses Brot und kleines «Weggli»

In den vergangenen Monaten haben sich die Kinder zusammen mit ihrer Katechetin Domenica Continisio Holenstein intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die Religionslehrerin hatte dafür eigens ein Brotsäckchen genäht und immer mal wieder gefüllt in den Unterricht mitgenommen. Mal versteckte sich darin ein grosses Brot, mal  ein Fladenbrot oder auch mal nur ein kleines «Weggli». Dann fragten sie sich, ob das für alle 12 Mäuler reichen würde. Immer wurde geteilt und jedes, das Hunger hatte, konnte davon essen – es hat immer gereicht. Die grossen Stücke füllten die Bäuche, die kleinen füllten das Herz mit Freude. Zum Schluss der Probe am vergangenen Mittwoch überraschte Domenica Continisio Holenstein die Kinder mit einem selbstgebackenen, schön gelben Safran-Brot. Und auch zum Festgottesdienst ist sie mit dem Brotsack erschienen, gefüllt mit einem Zwirbelbrot und einem Weggli. Mmmmmh …. Das hat den Kindern jedes Mal geschmeckt!

Evangelium über die wundersame Vermehrung

Pfarrer Stefan Essig erzählte davon, dass auch Jesus und seine Jünger diese Erfahrung gemacht haben. Eines Tage folgten ihnen fünftausend Menschen und als es Abend wurde, sprach Jesus zu den Leuten und heilte ihre Kranken. Die Menge hatte Hunger und Jesus sagte zu seinen Jüngern: «Gebt ihnen doch zu essen!» Diese entgegneten: «Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische.» Jesus hat Gott für diese Speisen  gedankt, sie geteilt und seinen Freunden geben, die sie weiter teilten. Alle wurden satt und es blieben am Schluss noch zwölf Körbe voll übrig.

Brotvermehrung oder doch lieber Zeitvermehrung?

Gemeindeleiterin Christina Burger erwähnte, dass wir öfters froh wären um ein bisschen mehr Zeit. Einige Eltern der Erstkommunionkinder hätten sich am Samstag bestimmt auch gerne etwas mehr Zeit für die Vorbereitung auf das Fest gewünscht. Sie erzählte, was ihr vor ein paar Tagen passierte: In Gedanken war sie den Füssen viel voraus und schon passierte es: Sie stolperte, fiel hin und musste die nächsten Termine absagen und hatte plötzlich wieder Zeit. Sie betonte, dass es viel wichtiger sei, fünf Minuten ganz bei einer Sache zu sein, als 55 Minuten in Gedanken schon wieder woanders.

Gemeinsam den Tisch gedeckt

Zu einer grossen Feier gehört ein festlich gedeckter Tisch. So brachte Alina das weisse Tischtuch, Niels und Luca die Gruppenkerze zum Zeichen, dass Jesus unter uns ist, Morena und Antonella die Blumen, Anouk, Lionel und Sara die Schalen mit den Hostien – dem Brot für das Herz, Gabriel den kostbaren Kelch und Alessandra und Jonathan Wein und Wasser. Nach der Gabenbereitung durch Pfarrer Stefan Essig durften alle Erstkommunionkinder «das heilige Brot» essen.

Selbstgemachte Kunstwerke zur Erinnerung

Am Eltern-Kind-Tag zur Vorbereitung auf dieses Fest haben die Kinder zusammen mit ihren Eltern Kreuze aus Ton gefertigt. Jedes einzigartig wie das Kind. Zum Schluss des Gottesdienstes hat ein Elternteil  seinem Kind dieses Andenken in die Hände gelegt.

Festliche Musik zum Apéro

Der Auszug auf den Kirchplatz wurde begleitet von Blasmusiktönen der Musikgesellschaft. Beim Apéro wurde auf diesen schönen Tag angestossen, geplaudert und gelacht und manche Familie nutzte die Gelegenheit, vor der Kirche Erinnerungsfotos zu knipsen.

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