Es war genau ein Tag, an welchem die Sonne lachte und alle Gemüter aufheiterte, als am Mittwoch, den 6. August sich eine stattliche Anzahl von 80 Boniswiler Senioren mit zwei Cars auf Reisen machte.

Die Einwohnergemeinde und die Kirchgemeinde hatten eingeladen.

Pünktlich um 10 Uhr ging die Fahrt beim Schulhaus Boniswil los. Nachdem noch die letzten 4 Fahrgäste vom Altersheim in Seon aufgeladen waren, konnte man sich gemütlich zurücklehnen und die Fahrt über Land durch weniger bekannte Aargauer Dörfer wie Freienwil, Schneisingen, Siglistorf oder Fisibach und durch das Rafzerfeld bis nach Neuhausen am Rheinfall geniessen.

Auf der Terrasse des Restaurant Park wurde ein feines Mittagessen serviert (gespendet von der Gemeinde Boniswil, wie auch die Carfahrt). Der Blick auf den Rheinfall, bei welchem nach den ausgiebigen Regenfällen bestimmt mehr als die im Sommer durchschnittlichen 600‘000 Liter pro Sekunde in die Tiefe stürzten, war grossartig.

Nach dem Dessert begab sich die Fahrgemeinschaft wieder Richtung Car-Parkplatz, angeführt von lüpfiger Handorgelmusik des Senioren Max Maurer.

Nun ging die Fahrt Richtung Bodensee weiter und führte durch landschaftlich schöne Gegenden, bis die Gesellschaft schliesslich in Illnau beim Restaurant Rössli für den Zvieri ausstieg.

Herr Pfarrer Jan Niemeier ergriff die Gelegenheit, seine Schäfchen noch speziell zu begrüssen und darauf hinzuweisen, dass der Zvieri von der Kirchgemeinde gespendet werde. Silvia Gebhard, als Vertretung des Gemeinderates, dankte in ihrer kurzen Rede der Gemeinde Boniswil und der Kirchgemeinde für das Geschenk an unsere Seniorinnen und Senioren in Form einer Reise und der Möglichkeit von vielen interessanten Begegnungen. Vor allem aber bedankte sie sich bei Marianne Baumann und ihrem Ehemann Peter für die 15 Jahre, in denen sie die Seniorenreisen vorbildlich organisiert hatten und überreichte einen Blumenstrauss. Die älteste Seniorin Frau Elisabeth Holliger (Jg. 1920) erhielt ein Glas Honig und der älteste Senior Herr Hans Häfeli (Jg. 1924) eine Flasche Wein.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied vom Munotsglöckchen zu den Handorgelklängen von Max Maurer und gestärkt mit Kaffee und Kuchen ging es bald heimwärts, wo man gegen halb sieben Uhr ankam.  

Silvia Gebhard, Gemeinderätin