Die vier Einbürgerungswilligen heissen wir willkommen. Die Volksinitiative zur Einführung der Blockzeiten an den Wettinger Schulen hat Schub bewirkt für das Anliegen: Die Vorlage zu deren Einführung an allen Primarschulen auf Schuljahr 2012/2013 ist das Resultat ausdauernder und äusserst sorgfältiger Optimierungsarbeit einer Kommission unter Führung von Heiner Studer. Die Lösung ist in Zusammenarbeit mit der Praxis gefunden worden. Resultat: Die Gemeinde bietet allen Primarschülern von Montag bis Freitag von acht bis 11:50 schulischen Unterricht, das heisst, sie werden pädagogisch gefördert. Werken, Musik, Bewegung, Sport werden diese zusätzlichen Stunden erfüllen. Kostenpunkt: für einmalige Anpassungen 70'000, für jedes Jahr wiederkehrend 250'000 Fr. Nach der 30tägigen Referendumsfrist werden die praktischen Vorbereitungen hiezu beginnen können.

Dazu bedarf es im Schulkreis Dorf eines zusätzlichen Schulzimmerpavillons. Dessen Anschaffung ist überzeugend begründet. Er kostet 600'000 Fr. Container für diesen Zweck wären im wahrsten Sinne des Wortes billig, für Lernende und Umwelt.

Wohin gehen die Kinder nach dem Unterricht?
Das Angebot Mittagstisch und ausserschulische Betreuung wird angepasst: Es verschiebt sich um die ergänzenden Schulstunden am Morgen in den Nachmittag hinein - so dachte man.
Nun schlägt die Kommission vor, zum Mittagstisch (12 bis 13:30) die Stunden von 15:30 bis 17:30 anzubieten: nur für die Kinder, die vorher Schule haben. Wer am Nachmittag keine Schule hat, kann nach 13:30 kein Angebot nützen. Er bleibt zuhause oder irgendwo. Das sind für einen Erst- oder Zweiklässler drei Nachmittage.
Die Kommission betont - und angesichts der Sorgfalt, die aufgewendet wurde, muss man es glauben - dass die Platzverhältnisse eine andere Lösung nicht erlauben. So ist dieses geänderte Konzept eher der Spatz in der Hand. Die Fraktion ist offen für weitergehende Schritte.

Die Planung eines Gemeindebüros im Rathaus gemäss dem Vorstoss Werner Hartmanns wird begrüsst. Dass eine gewiss Aufstockung der Stellenprozente ins Auge gefasst wird, ist einsichtig.

Studium, Projektierung und Bau der Schulerweiterung Altenburg kosteten allesamt weniger als budgetiert. Die Anlage ist erfreulich und hat sogar Platz für 90 Mauersegler.