Wanderung vom 25. September  2014, Blauburgunder Panoramaweg (Siblingerhöhe – Trasadingen)

An dieser Wanderung konnte Bruno Leibacher die stattliche Anzahl von 35 Personen begrüssen. Schon um 7.30 durfte die Schar mit einem Extrabus nach Brugg fahren.

Dann ging es Schlag auf Schlag über Zürich nach Schaffhausen.

Beim Umsteigen in die verschiedenen reservierten Bahnabteile machte sich die gute Organisation des Reiseleiters bemerkbar.

Der Bus brachte die Gruppe durch den Klettgau auf die Siblingerhöhe.

Zu Beginn war es hier nur noch bewöklt mit Hochnebel. Ein steifer Wind wehte, zum Wandern war das Wetter jedoch ideal. Auf der Anhöhe führte der Blauburgunder Panoramaweg nicht durch die Reben, sondern durch die grossen Felder die grossflächige Höhenunterschiede aufweisen. Die Landwirte sind mit der Maisernte beschäftigt.

Für uns Agglomerationswanderer war es ein herrlicher Anblick, die grosse Weite des Klettgaus zu betrachten. Hier ist noch nicht alles überbaut, hier hat es noch grosse zusammenhängende Felder.

So konnte man die Bergkirche von Hallau sehen, in der Ferne Wilchingen, Neunkirch und Richtung Norden das Wutachtal.

Die Gruppe wanderte vorbei an den verschiedenen Berghöfen wo Bruno Leibacher jeweils einiges Wissenswertes über den Kanton Schaffhausen, den Klettgau und besonders über den Rebbau erklärte.

Nach der längeren Strecke gelangten die Wanderer zum Berghus, dem Erlebnishof auf dem Randen den die Familien Gysel bewirtschaften.

Zur Begrüssung erläuterte Herr Gysel senior zuerst die Gegend. Der Hof gehört zur Gemeinde Wilchingen. Obwohl Wilchingen auf der andern Seite liegt. Der Südranden umschliesst dieses Gebiet. Die Landesgrenze macht im Kanton Schaffhausen verschiedene  Einschnitte. So liegt der Grenzstein Nummer 1 in der Nähe des Rheinfalls und hinter dem Bauernhof der Grenzstein Nummer 339. Eine Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, aber auch eine Grenze zwischen den Gemeinden Hallau, Eggingen, Wilchingen und Trasadingen.

Der Hof hat verschiedene Standbeine, es wird Ackerbau betrieben und es werden über 300 Rinder gemästet, Holz und Schnitzel gerüstet, ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen geführt und sozusagen als Beigabe auch noch ein Restaurationsbetrieb.  Hier wurden wir sehr vorzüglich bewirtet.

Nach der Mittagsrast konnte ein Rundgang durch den Hof gemacht werden. Zum Rückmarsch nach Trasadingen zeigte sich sogar die Sonne. Dieser Weg führte durch die Weinberge. Hier wartete die nächste Überraschung. Im Restaurant „Rüedi Schür“ wo Schlafen im Fass angeboten wird, machten die Villiger nochmals Kaffeehalt bevor die Rückreise angetreten wurde.

Die nächste Wanderung führt von Endingen auf den Steinenbüel und zurück nach Villigen.

Wandergruppe Villigen, Urs Finsterwald