Villnachern

Bezirksschule und der Reg. Integrationskurs (RIK) Turgi arbeiteten mit Pro Natura

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Die Bezirksschule und der Regionale Integrationskurs (RIK) Turgi arbeiteten vom 11. bis 14.3.19 während der Projektwoche mit Pro Natura Aargau zusammen. Die Schüler gingen am 12. und 14.3.19 nach Villnachern in ein Naturschutzgebiet der Pro Natura Aargau. Sie sollten dabei helfen, den Wald „aufzulichten“, indem sie dichtes Gestrüpp mit der Heckenschere rodeten und die Äste zu grossen Haufen aufschichteten. Ich war als Schüler am 14.3.19 selbst dabei und ehrlich gesagt hatte ich am Anfang Zweifel, ob das etwas nützt. Ich dachte der Wald seie so gross, dass man da nichts merkt. Doch der Einsatz hat mich vom Gegenteil überzeugt. Trotz des starken Regens und Windes sind wir sehr gut vorangekommen, und am Ende des Einsatzes hat man einen deutlichen Unterschied gesehen.

Ich habe Ursina El Sammra, Umweltbildung Pro Natura Aargau, ein paar Fragen zum Naturschutzgebiet gestellt: „Was wollen Sie den Schülern bei solchen Einsätzen vermitteln?“ „Einerseits, dass die Schüler mal draussen in der Natur sind und auch sehen, dass es Arbeit gibt, die Natur zu schützen. Andererseits sollen sie erkennen, dass man wie zum Beispiel heute bei jedem Wetter draussen sein kann. Ausserdem sollten sie sich vielleicht später oder auch jetzt schon dafür einsetzen, die Natur zu schützen.“ „Gibt es Tiere/Pflanzen, die in diesem Naturschutzgebiet besonders geschützt werden?“ „Es gibt ein Naturschutzgebiet auf dem einen Hügel und auf dem gegenüberliegenden. Das Ziel ist die beiden Naturschutzgebiete zu vernetzen, darum wird der Wald aufgelichtet. Orchideen kommen in weniger dichtem Wald vor. Ausserdem werden Holzhaufen gebaut für das Hermelin, damit es sich darin verstecken kann.“ „Ändern sich die Aufgaben der Einsätze nach Jahreszeit?“ „Ja, gewisse Arbeiten kann man nur im Winter machen. Zum Beispiel das Bäume fällen, macht man eher im Winter, da im Sommer die Vögel auf den Bäumen nisten. Auch die Aufgabe, die Hecke zu schneiden erledigt man eher im Winter, dass die Vögel nicht gestört werden. Im Sommer bekämpft man die Pflanzen, die vom Ausland kommen, sich in der Schweiz zu fest ausbreiten und damit einheimische Pflanzen stören.“ „Können nur Schulklassen helfen, oder können sich auch Familien für die Natur einsetzen?“ „Pro Natura Aargau macht zum Teil auch öffentliche Einsätze, bei denen jeder helfen kann. Jetzt gerade haben wir zum Beispiel auch eine Seniorengruppe die eigentlich jede Woche helfen geht.“

Pascal Keusch, 2a, Bezirksschule Turgi

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