Bezirksschule Aarau, Ausflug von zwei Klassen nach Fribourg vom 2.- 4. Mai 2011

Kaum in Fribourg eingetroffen, lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1d und 1f mit Hilfe einer kleinen Schatzsuche, auf spielerische Art, die wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Eindrücklich war zum Beispiel das mit Abwasser betriebene „Funiculaire“, womit wir von der Unter- in die Oberstadt gelangten. Nachmittags lud das sommerliche Wetter zum Minigolfspielen und Glaceessen ein. Schön, wie sich die Kinder bemühten, mit Einheimischen Französisch zu sprechen. Gegen Abend konnten wir dann endlich die Zimmer in der Jugendherberge beziehen. Nach einem sehr lustvollen und anregenden Spielabend in der Jugendherberge konnten und wollten einige Schüler nicht wirklich schlafen.

Tags darauf beeinträchtigte das kühlnasse Wetter während dem Ausflug nach Gruyères, dem Besuch einer faszinierenden Multimediaschau über das Schloss und der lange ersehnten Besichtigung der Cailler-Schoggifabrik die Stimmung kaum. Müde kamen wir wieder in Fribourg an und genossen den Abend – zuerst beim Nachtessen, dann erneut  bei unterhaltsamen Spielen. Nun waren alle so müde, dass rasch Nachtruhe einkehrte.

Am Mittwochmorgen stand zum Abschied noch eine Fahrt mit dem Minizug durch Fribourg auf dem Programm, die bestimmt alle in Erinnerung behalten werden.

Dass der Röstigraben - etwa eine Zugstunde von Aarau entfernt - in Fribourg selbst elegant und originell überwunden werden kann, zeigt der besondere Dialekt, den man in der pittoresken Unterstadt spricht. „Bolze“ heisst er. Ein Beispiel: „ Christine, rest tranggyl, de Mössiüü git de dir scho as Rongdell Süssyssong!“ Wie durch eine Fügung durften wir Lehrerinnen zu unserer grossen Freude die Frau kennenlernen, welche ein Buch über diesen Dialekt geschrieben hat.

Erfüllt von vielen schönen Eindrücken, kehrten wir am Mittwochnachmittag nach Aarau zurück.

Tanja Bürgin, Doris Bürgi und Gaby Claassen