Landfrauen genehmigen neue Statuten

An der 85. Bezirksdelegiertenversammlung in Herznach wurden Anita Jegge und Sandra Reimann neu in den Vorstand gewählt

Im Landfrauenverband ist die Aus- und Weiterbildung von Bäuerinnen und Frauen seit je her ein Hauptanliegen. Helen Schmid, Präsidentin der Landfrauen des Bezirks Laufenburg erläuterte in ihrer Begrüssung, warum der Verband wichtig ist.

  •   Die Landfrauen sind bekannt. Durch Fernsehsendungen und andere Medien sogar sehr populär. Dennoch wird Helen Schmid immer wieder gefragt, was genau eine Landfrau ist oder welche Aufgaben der Verband innehat. In einem kurzen Abriss zeigte die Präsidentin die erfolgreiche Geschichte einer Frauenbewegung auf, die vor über 80 Jahren im Kanton Bern begann, den wirtschaftlichen Zusammenschluss der Frauen förderte und die Anerkennung der Haushaltlehre durchsetzte. In der Zwischenzeit ist ein Netzwerk entstanden, das Schweiz weit Anerkennung in Stadt und Land geniesst. Nach wie vor ist die Aus- und Weiterbildung von Bäuerinnen und Frauen allgemein eine der zentralsten Aufgaben. Diese werden nicht nur von Bildungsstätten, wie der Liebegg übernommen, sondern auch von den Ortsvereinen an der Basis.

Nach 13jähriger Tätigkeit als Allrounderin und Kassierin trat Hildi Ipser aus dem Vorstand zurück und auch die Vizepräsidentin Gabi Grimm beendete ihre dreijährige Amtszeit. Neu in den Vorstand wurden Anita Jegge aus Kaisten und Sandra Reimann aus Wölflinswil gewählt. Die Homepage des Bezirksverbandes wird neu von Nadine Schmid, Frick betreut.

Die Festlegung des Jahresbeitrages gab Anlass zu Diskussionen. Die Rechnung musste mit einem Aufwandüberschuss von 1000 Franken geschlossen werden und auch das Budget für 2015 sieht ein Minus von 2000 Franken vor. Die Versammlung beantragte, auf die nächste Delegiertenversammlung eine Erhöhung des Jahresbeitrages zu prüfen. Die Kantonalpräsidentin Helen Schreiber  legte den 113 Anwesenden ans Herz, mit einem angemessenen Jahresbeitrag die Arbeit des Vorstandes zu ästimieren.

Zur bestandenen Berufsprüfung für Bäuerin konnte Helen Schmid Susanne Tschumi aus Ueken, Carolina Schmid aus Oberhof, und Tanja Imhof aus Wittnau gratulieren.  Lisa Vogt, Leiterin Bildung und Hauswirtschaft an der Liebegg, freute sich, dass sie an Delegiertenversammlungen immer öfters ehemalige Lernende als Mitglieder der Landfrauen oder gar in Ämtern und Kommissionen antrifft. Nach dem geschäftlichen Teil wurden die Landfrauen mit der Geschichte `Mäc im Jura`, erzählt von Ruth Reimann und Marianne Scheuble, überrascht. Anlässlich der Erzählnacht 2009 hat Reimann diese Geschichte über Ammoniten geschrieben.