Seit vielen Jahren gibt es die Besuchstage an der Schule Seengen. Auch in diesem Jahr strömten am Donnerstag, dem 16. und Freitag, dem 17. Mai wieder viele Eltern, Geschwister, Grosseltern und Interessierte in die verschiedenen Schulhäuser.

Besonders gut besucht waren neben den Schulstunden auch das Besuchercafé und die AW/TW-Ausstellung. Im Besuchercafé war vor allem in den Pausen sehr viel los, es herrschte ein reges Treiben. Die lange Warteschlange vor dem Buffet war nicht zu übersehen. Das Café war sehr schön mit Blumen und Efeu dekoriert. Die Kuchen, die verkauft wurden, sahen lecker aus. Während der Schulzeit wurde es dann etwas ruhiger.

In der Aula neben dem Besuchercafé fand die AW/TW-Ausstellung statt. Sie war sehr liebevoll gestaltet und es gab sehr schöne Sachen zu bewundern: Portemonnaies mit verschiedenen Aufschriften, Sport- und Handtaschen, kuschelige Kissen, farbige Badetücher, Bälle, Kochschürzen, viele Teddybären; ein witziges Fahrrad, Musikboxen, Insektenhotels, Kerzenleuchter, Hängematten aus Ästen und noch vieles mehr. Die Besucher waren begeistert. Sogar während der Schulstunden hatte es viele Leute.

Toll waren auch die Arbeiten aus dem Bildnerischen Gestalten, die im Schulhaus ausgestellt waren, zum Beispiel wunderschöne, kleine Zeichnungen in Blautönen mit den Motiven Meer, Himmel und Wolken oder Figuren aus Papier und Klebeband geformt. Es ist schade, dass viele Besucher diese Arbeiten nicht entdeckt haben.

Der Frage, wie die Besuchstage bei den Eltern, Schüler/innen und Lehrpersonen ankommen, gingen zwei Schülerinnen nach. Die meisten Eltern finden die Besuchstage super! „Da kann man mal schauen, ob die Kinder aufpassen und mitmachen und einfach wie der ganze Schulablauf funktioniert“, sagte eine Mutter. Verbesserungsvorschläge wurden seitens der Eltern keine angebracht. Ausser dass es Klassen gab, die an diesen Tagen Prüfungen schreiben mussten, wurde etwas kritisch betrachtet.

Einige Lehrpersonen gestalten den Unterricht etwas anders und lassen die Eltern auch mitmachen. Andere beachten die Eltern nicht gross, weil sie wollen, dass der Unterricht wirklich so ist wie an einem normalen Schultag. Die meisten Lehrpersonen sind an den Besuchstagen nicht nervös. Einig sind sich die Lehrpersonen darin, dass die Eltern nicht stören, solange sie nicht schwatzen oder telefonieren.

„Bei den Schülern gibt es solche, die plötzlich nichts mehr sagen und andere kann man dafür nicht mehr bremsen, wenn Eltern da sind“, verriet uns eine Lehrerin. Die Schüler sagen von sich selbst, dass sie ruhiger sind, wenn Eltern dabei sind. Die einen finden die Besuchstage gut andere nicht. Positiv erwähnt wurde, dass die Lehrpersonen nicht so schnell reklamieren und dass es solche gibt, die an den Besuchstagen netter sind. Gewünscht wird, dass die Lehrpersonen einfach wie immer sind und der normale Schulalltag gezeigt wird.

Es ist mal etwas anderes, wenn während des Unterrichtes Erwachsene oder auch andere Kinder zuschauen. Die Eltern trafen alte Klassenkameraden und Eltern der Schulfreunde ihrer Kinder. Die Stimmung war aufgelockert und heiter. Überall sah man Eltern in kleinen Gruppen zusammenstehen und ab und zu mit einer Lehrperson einen kleinen Schwatz abhalten. Die Besuchstage sind ganz eindeutig eine Abwechslung und eine Bereicherung für die Schulkinder, Lehrpersonen und Eltern.

Kalila, Jana, Eline, Rahel und Vera aus der Klasse B1b