Oberehrendingen (Ehrendingen)

Bekämpfung der Neophyten

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Natur- und Vogelschutzverein Ehrendingen lud ein

20 Personen sind am Samstag, 7. August, dem Aufruf des Natur- und Vogelschutzvereins Ehrendingen gefolgt und haben nach vorangegangener Instruktion durch Werner Bächli, Vizepräsident und Gemeindewerkführer, den in den letzten Jahren aufgenommenen Kampf gegen die Neophyten weitergeführt. Ohne die Beseitigung der gebietsfremden Pflanzen würden diese die einheimische Vegetation verdrängen und gesundheitliche (Allergien, Verbrennungen) sowie ökonomische (Unkräuter) Probleme schaffen. Dass der Einsatz gerechtfertigt und notwendig war, zeigt ihre rasante Ausbreitung. Insbesondere das „Drüsige Springkraut" entlang Surb und Gipsbach sowie die „Nordamerikanische Goldrute" und das „Berufskraut" am Schladrain und entlang des Schladwaldes waren Ziel der Beseitigungsaktion. Das „Drüsige Springkraut" z.B. steht auf der Schwarzen Liste der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen. Als Zierpflanze aus dem Himalaja eingeführt, bildet es grossflächige und dichte Bestände. Die Goldrute wurde 1758 aus Nordamerika als Zierpflanze eingeführt. Ab 1950 hat sie sich explosionsartig ausgebreitet und auf vielen Flächen etabliert. Das ursprünglich aus Nordamerika stammende Berufskraut überwuchert immer mehr Wiesen, vor allem auch solche, welche zum Schutz einzelner Tierarten eher spät geschnitten werden. Der Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Ehrendingen dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz z.G. der einheimischen Vegetation und hofft auf ihre Unterstützung auch im nächsten Jahr. Zum Abschluss ihres Einsatzes wurden sie mit Wurst, Brot und Getränken gestärkt. (mbü)

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