Stefan Pedrossi hat sich am 09. Dezember zu den behindertengerechten Bushaltestellen zu Wort gemeldet. Es ist nicht meine Aufgabe, dem Geminderat zu sagen wie Bushaltestellen in Hunzenschwil zu bauen sind. Der Gemeinderat Hunzenschwil ist sich bewusst, dass im ganzen Gemeindegebiet keine rollstuhlgängige Haltestelle vorhanden ist. Die Behörden wissen, dass Sie das Behindertengleichstellungsgesetz bis 2023 realisieren müssen. Trotzdem werden neue Bushaltestellen in Hunzenschwil grundsätzlich an Orten gebaut, wo es gemäss Gemeinderat auch nicht möglich ist eine behindertengerechte Bushaltestelle zu realisieren.

Da kommen Argumente wie: Da steht ein Lindenbaum welcher gepflegt werden muss, in der Nähe steht ein privater Parkplatz welcher ein Umbau verhindert, eine Erbengemeinschaft könnte irgendeinmal bauen usw. Gemäss Argumentation des Gemeinderates ist es auf Jahre hin nicht möglich, dass Hunzenschwil eine behindertengerechte Bushaltestelle erhält. Es wird auch kein Provisorium geprüft. Falls die Argumentation von Stefan Pedrossi stimmt, hätte der Gemeinderat ohne Probleme die neuen Bushaltestellen an denen von Ihm beschriebenen Orte realisieren können.  

Als Polizist weiss Stefan Pedrossi sicherlich wie gefährlich "wilde" Bushaltestellen sind. Er setzt  täglich unsere Gesetze um. Aus diesem Grund freue ich mich, dass er sich konstruktiv an der Diskussion beteiligen will und dem Gemeinderat kostengünstige Lösungen anbietet. Es ist zu hoffen, dass der Gemeinderat diese Anregungen annimmt und eine Versetzung der neuen Haltestellen prüft. Somit würde der Gemeinderat das neue Behindertengleichstellungsgesetz kostengünstig einhalten. 

Schön, dass sich in unserem Dorf was tut.

 Reto Sterki

Hunzenschwil