Sisseln

Begeisterndes Frühlingskonzert

megaphoneaus SisselnSisseln
..

Der letzte Platz war besetzt beim Gemeinschaftskonzert des Gemischten Chores Sisseln und der Werkmusik Novartis Stein

Nach den grossen Erfolgen  in der Vergangenheit luden der Gemischte Chor Sisseln und die Werkmusik Novartis Stein zum vierten gemeinsamen Frühlingskonzert ein.

Mit dem Lied „Wochenend und Sonnenschein“ startete der gemischte Chor Sisseln den ersten Konzertteil unter der humorvollen Leitung von Eduardo Vallejo. Die beiden Präsidenten Karoline Käser und Andreas Leubin begrüssten die Gäste und übergaben das Mikrofon an Alexander Käser. Gekonnt führte er – mit wechselndem Outfit und die Lachmuskeln anregend – durch das reichhaltige Programm. Der Chor sang die Lieder „Wirf die Sorgen über Bord“ und „Das Jahr hindurch – Frühling“ als musikalischen Scherz. „Erlaube mir, feins Mädchen“ von Johannes Brahms wurde sehr zart interpretiert. Das „Sissler Lied“, viel gesungen im Restaurant Pinte, wurde als Hommage an vergangene Zeiten durch die beiden einheimischen Männerstimmen von Ueli Bögle und Peter Schmid vorgetragen und durch den Chor vervollständigt. Beim Luzerner Tanzliedli „Meiteli, wenn d’tanze witt“  tanzten zwei Chormitglieder gleich selber den flotten Walzer mit. Unterstützt wurden sie dabei von Werni Nussbaum an der Handorgel. Danach lauschte das aufmerksame Publikum afrikanischen Klängen und Rhythmen mit „Tuonane Paradiso“.

Einer der Höhepunkte war sicher das solistisch von Ueli Bögle vorgetragene „Schueni-Lied“ mit der Begleitung von Werni Nussbaum. Neben dem Gesang überzeugte der Solist auch als Schuhmacher. Das bekannte neapolitanische Lied „Funiculi Funucula“ bildete den Schlusspunkt des ersten Teiles.

Mit dem flotten 6/8 Marsch „Sound of Emmental“ vom Schweizer Komponisten Fritz Rickli startete die Werkmusik den zweiten Teil unter der kompetenten und charmanten Leitung von Sandra Wolf-Rohner. „Tijuana Taxi“ erinnerte an den bekannten Trompeter Herb Alpert und seine „Tijuana Brass“. Zum Schluss dieses Teiles begeisterte die Werkmusik das Publikum mit dem Popsong „Puttin on the Ritz“ und „A Swingin‘ Safari“ von Bert Kämpfert. Den Solopart des fröhlichen Stückes spielte Andreas Leubin perfekt vorgetragen auf der warmklingenden Klarinette.

Der schmissige und lockere Marsch „High Spirits“ von Harm Evers bildete den Startpunkt nach der Pause. Es folgten Ohrwürmer wie „Big Spender“, „Just a Gigolo“ und „Proud Mary“. Dank dem lautstarken Applaus und dem verdienten Ruf nach Zugabe verabschiedete sich die Werkmusik mit „Yellow River“.

Die Krönung des Abends war sicher der folgende gemeinsame Auftritt im letzten Teil. Als erstes erklang John Denvers „Take Me Home, Country Road“.  Bereits mit diesem Schlager überzeugte die Grossformation. Mit „A Concert Celebration“ wurden die Zuhörer mit bekannten Melodien von Andrew Lloyd Webber aus Musicals wie „Das Phantom der Oper“, „Evita“, „Cats“, „Jesus Christ“ und „Joseph“ verwöhnt.

Der fulminante Schluss bildete das mexikanische Volkslied „La Bamba“. Hier wuchsen Musik und Chor sichtlich über sich hinaus. Die gelebte Begeisterung dieser südamerikanischen Klänge schwappte förmlich auf das Publikum über. Ein tosender Applaus und zwei gemeinsame Zugaben waren der wohlverdiente Dank an die Formationen.

Der durchwegs gelungene Konzertabend in der ausverkauften Turnhalle Sisseln dürfte manchem Besucher noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Meistgesehen

Artboard 1