Wohlen (AG)

Baumbestand rund um die Isler-Villa

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An der Einwohnerratssitzung vom 21. Januar 2013 entwickelte sich eine angeregte Diskussion um die Kosten für den Unterhalt von Bäumen bei der Isler-Villa.Dabei handelt es sich um eine 50%-Gärtnerstelle. So ist gut zu erkennen, wie viel Aufwand hinter der (privaten) Naturpflege steckt. Der vormalige Besitzer der Villa, J. Rudolf Isler selig, betrachtete dafür den Aufwand als gross genug, um einen Gärtner zu 100% anzustellen.

   Da stellt sich die Frage, um wie viel grösser wohl der Aufwand für das Naturgrün in ganz Wohlen sein muss. Reichen da alles zusammengezählt zwanzig 100%-Stellen, oder ist dafür noch mehr zu veranschlagen? Drücke ich diese Annahme in Zahlen aus, so ist mit mindestens 2 Million Franken zu rechnen, die die privaten Grundeigentümer und Mieter jedes Jahr an Leistungen erbringen. Berücksichtigen wir aber noch, dass die Wohler Bevölkerung die private Natur meistens „nur von der Aussenseite“  geniessen kann und halbieren diese Unterhaltskosten. So bleibt immerhin noch 1 Million Franken an unentschädigten Kosten für die privaten Naturheger.

   Trotzdem will der Gemeinderat die Privaten bekannterweise noch mit der neuen Grüngutgebühr also mit zusätzlichen 700'000 Franken belasten. Ich danke im Namen des Naturvereins Wohlen (NVFÖPN), dass dieses ungerechte Ansinnen durch das Referendum und das Einreichen der benötigten Unterschriften vorerst bis zur Abstimmung vom 3. März 2013 gestoppt wurde.

Peter Tanner, Präsident
Naturverein Wohlen für öffentliche und private Natur

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