Die SVP Hirschthal lud zusammen mit der SVP Muhen und der SVP Oberentfelden ins imposante Fahrzeugmuseum von Hanspeter Setz ein. Die umfangreiche private Sammlung von LKW's und Oldtimer führt der ehemalige Transportunternehmer in einer neu gebauten Einstellhalle. In einem spannenden Referat erzählte Hanspeter Setz aus seinem Leben wie er als 20-Jähriger die schwierige Aufgabe meisterte, das Familienunternehmen wieder auf Kurs zu bringen und wie er es schaffte, die Firma zu einem grösseren Transportunternehmen aufzubauen. Es besass bis zu 120 Lastwagen und beschäftigte 650 Personen. Nachdem Hanspeter Setz die Firma an die „PostLogistics" verkaufte, setzte er sich seine Vision eines Mobilitätsmuseums mit dem Motto „gestern - heute - morgen" ein.

In der lichtdurchfluteten Halle sind etwa 30 Trucks abgestellt, Normal- und Frontlenker, alle in der graublauen (Setz-)Farbe. Die LKW's, ob Saurer- oder Berna-Modelle sind vollständig restauriert und machen einen ebenso blitzblanken Eindruck wie der ganze Raum. Dass die Saurer-Fahrzeuge zwischen etwa 1920 bis 1960 zu den absoluten technologischen Spitzenprodukten zählten, bestätigte Hanspeter Setz. Auch die vielen geradezu modernen  Scania-Laster beeindruckten das Publikum. So manch einer war erstaunt, dass diese bereits Museumsreife haben. Ein weiterer Genuss durch das Gebäude sind die verschiedenen Oldtimer, ob ein Bugatti Type T35B, ein amerikanischer Plymouth, ein Mercedes 190 D Ponton aus den Sechzigern oder der Citroën DS 21 von 1970. Laut Setz gehört die Zukunft aber eindeutig dem getriebelosen Radnabenantrieb, was so viel heisst, dass der Antrieb im Rad oder in den Räder eingebaut ist.

Die Sammlung und die Führung von Hanspeter Setz ist einzigartig. Dieser Ausflug war ein voller Erfolg und liess so manches Herz höher schlagen.

 Text Eveline Dumont, edu