Gleich dreimal gingen während der Bundesfeier auf dem Hönger Regentropfen nieder. Beim ersten Mal kurz nach dem offiziellen Start mit dem Apero der Weinbaugenossenschaft um 18 Uhr lohnte es sich noch nicht einmal, einen Regenschirm aufzuspannen. Beim zweiten und dritten Mal fielen dagegen einige dicke Tropfen vom Himmel. Nun spannten die Besucher Regenschirme auf, zogen sich Regenkleidung an oder suchten Schutz unter dem umfunktionierten Aperozelt oder dem Vordach des Dessertwagens. Nach wenigen Minuten war der Spuk jeweils aber jeweils wieder vorbei. Die Regenschauer konnten der guten Laune und ausgelassenen Stimmung bei den Besuchern, die kurz ausgeharrt hatten, nichts anhaben. Die Festbänke blieben gut besetzt und wurden mit Tüchern wieder trocken gerieben.

Bereits zum Apero der Weinbaugenossenschaft hatten sich einige Besucher auf dem Hönger eingefunden. Manche schritten zu Fuss hinauf und genossen nach dem heissen Nachmittag die angenehmen Temperaturen und den schönen Ausblick aufs Untere Aaretal. Die Bundesfeier ging, fast schon eine Tradition in Klingnau, in lockerem Rahmen ohne Festredner und Schweizerpsalm über die Bühne. Das Angebot der Festwirtschaft, von Handball Zurzibiet betrieben, traf mit Grilladen und Salaten auf eine rege Nachfrage. Dazu gehörte das Risotto, das Nick von Flüe wie schon im letzten Jahr zubereitete. Auch von den Torten und Kuchen blieben nur wenigen Stückchen übrig.

Beim Eindunkeln entzündete Förster Felix Keller das Höhenfeuer. Das brennende Holz zog die Blicke ebenso auf sich wie die Feuerwerke, die auf dem Hönger oder über dem Unteren Aaretal entzündet wurden. Auch hier zeigte sich, dass die Aussicht vom Klingnauer Aussichtspunkt gerade am 1. August einmalig ist.