Rietheim

Ausflug mit der Dampfbahn

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beinahe ideales Ausflugswetter. Mit dem 9-Uhr-Pass im Gepäck reisten die zwölf Mitglieder mit der SBB von Niederwenigen nach Hinwil. Auf Gleis 3 wartete das mächtige Ungetüm, die Dampflok mit den original restaurierten   Wagen III. Klasse aus der Zeit um 1900. Im Buffetwagen war für die Rietheimerinnen ein Tisch reserviert. Bei Kaffee und geteilten Gipfeli freuten sie sich auf die Fahrt wie zu Urgrossvaters Zeiten. Stampfend, schnaubend, mit lautem Tuten setzte sich das Gefährt in Bewegung. Mit Kohle, Feuer, Wasser wird die eindrückliche Zug-Kraft erzeugt. Saftige Wiesen, lauschige Wälder, kleine Dörfer und ein strahlend blauer Himmel zeigte der Blick durchs Fenster. Im Bahnhof Bäretswil kreuzten die Dampfzüge. Der Fahrdienstleiter in Uniform und rotem Hut erteilte die Erlaubnis zur Weiterfahrt mit dem Abwinkstab. In Neuthal steht das einzige Barriere-Häuschen der Schweiz, welches als solches noch in Betrieb ist. Ein paar Frauen stiegen hier aus, um den letzten Abschnitt zu Fuss zurückzulegen. Das Wandern im kühlen Wald tat gut. Im Bahnhof Bauma war Endstation. Hier wurde vom Zugsbegleiter der Fahrzeugpark und die Einrichtung für die Revision erklärt.  Vorgesehen ist, eine alte Bahnhofshalle zu revidieren und aufzustellen, die 1860 in Basel gebaut wurde und zurzeit in Olten als Lagerhalle dient. Der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO betreibt mit seinen historischen Zügen seit 1978 die still gelegte Bahnlinie. Sämtliche Mitglieder im Betrieb sowie im Rollmaterial- und Streckenunterhalt arbeiten ehrenamtlich in der Freizeit. Zur Mittagszeit sassen die Turnerinnen in der Festbeiz auf dem Perron, stillten den Durst und genossen eine Wurst vom Grill. Im Souvenir-Shop „Dampflädeli“ wurde nach Mitbringseln gestöbert. In Rapperswil war Pause angesagt. Nun war die Hitze überall, auch unter den Sonnenschirmen des Strandcafés, wo plaudernd Eis geschleckt wurde. Ein paar Kolleginnen tauchten ins kühlende Wasser des Zürichsees.  Sommergefühle auch im Schiff Richtung Zürich: strahlender Himmel, blauer See, weisse Segelschiffchen trieben im Wasser. Und unterwegs mit dem Schiff viel Zeit, um einander alte und neue Geschichten zu erzählen.  Zum Ausklang des unvergesslichen Tages wurde von freundlichen Kellnern köstliche Speisen im Gartenrestaurant serviert. Für die tolle Organisation an Betty und Bernadette ein herzliches Dankeschön.

Anita von Gunten, Rietheim

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